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AuthorKraus, Katrindc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:23:05Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:23:05Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractDie B-CLL ist durch äußerst unterschiedliche klinische Verläufe gekennzeichnet. In letzter Zeit wurden verschiedene prognostische Faktoren identifiziert. Den ungünstigsten prognostischen Wert haben Aberrationen, die das Tumorsuppressorgen p53 betreffen. Dieses spielt eine zentrale Rolle in der Kontrolle des Zellzyklus, bei der Reparatur von DNA-Schäden und der Apoptoseauslösung. Bei 119 Patienten mit B-CLL wurde im frühen Verlauf der Erkrankung die Inzidenz von p53-Mutationen bestimmt. Alle codierenden Abschnitte des p53-Gens wurden durch PCR amplifiziert und durch direktes Sequenzieren mit intronspezifischen Oligonukleotidprimern analysiert. Bei allen Patienten lag der 17p-Deletionsstatus durch FISH vor. In der Sequenzanalyse wurde in 10 von 119 Fällen (8 %) eine p53-Mutation gefunden. Diese verteilten sich über die Exons 4 bis 9. Sie traten nur teilweise an den für die CLL typischen "hot-spots" auf. Bei zusätzlicher Beachtung der FISH-Ergebnisse betrug die Inzidenz der p53-Aberrationen 12 %. Obwohl ein atypisches Patientenkollektiv mit ungünstiger Prognose untersucht wurde, wiesen Patienten mit p53-Aberrationen unabhängig von VH-Mutationsstatus und ungünstigen prognostischen Faktoren wie VH3-21 und 11q-Deletion die schlechtesten Überlebenszeiten auf. Nach der Detektion war die Prognose deutlich schlechter, weshalb die Aberration möglichst früh diagnostiziert werden sollte, um das Risiko abzuschätzen und eine Therapie, z.B. mit Alemtuzumab, einleiten zu können. Bei 6 Patienten wurden Verlaufsanalysen durchgeführt. Hier konnte in 4 Fällen nach Chemotherapie eine p53-Aberration nachgewiesen werden. Somit konnte die Therapieresistenz des p53-Klons in vivo gezeigt werden. Eine monoallelische Veränderung hatten 5 % der Patienten. In 7 % der Fälle wurden biallelische Defekte nachgewiesen. Hinsichtlich der Prognose konnte kein signifikanter Unterschied gefunden werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHLeukemia, B-cell, chronicdc.subject.mesh
TitleNachweis von p53-Aberrationen mittels direkter Sequenzanalyse bei der chronisch lymphatischen Leukämie vom B-Zell-Typ: Inzidenz und prognostische Bedeutung im Vergleich mit 17p-Aberrationen und mit dem VH-Mutationsstatusdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1588dc.identifier.doi
PPN599749253dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-67868dc.identifier.urn
GNDChronisch-lymphatische Leukämiedc.subject.gnd
GNDProtein p53dc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-05-04T15:19:08Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.223; W: W-H 11.667uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID6786uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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