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AuthorHoffmann, Stephaniedc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:23:03Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:23:03Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractDie Restenosierung nach perkutaner Koronarangioplastie ist eine wesentliche Limitation der interventionellen Kardiologie. Für medizinische Edelstahlstents konnte gezeigt werden, dass eine dünnere Strebendicke mit einer geringeren Restenoserate korreliert. Moderne Stents (Vision- und Mini-Vision-Stents) sind aus einer Kobalt-Chrom-Legierung hergestellt, wodurch die Strebendicke weiter reduziert werden kann. In klinischen Studien erbrachten Vision-Stents gute klinische Resultate. Ob diese Resultate mit einem niedrigen angiographischen Lumenverlust (Late Loss) im gestenteten Areal einhergehen, war bislang nicht untersucht. Es wurden 247 Patienten mit de-novo-Läsionen in nativen Koronararterien eingeschlossen. Ein angiographisches Follow-up wurde nach sechs Monaten durchgeführt. Primärer Endpunkt war der Late Loss im gestenteten Segment. In die Studie wurden vor allem Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom eingeschlossen (83,4 % der Patienten); ein Diabetes mellitus lag in 27,5 % der Fälle vor. Der Referenzdurchmesser fiel mit 2,79 mm in der Vision-Gruppe und mit 2,20 mm in der Mini-Vision-Gruppe gering aus. Der Late Loss betrug in der Vision-Gruppe im Stentareal 0,64 ± 0,67 mm und die binäre Restenoserate betrug 17,9 %. Beide Parameter waren in der Mini-Vision-Gruppe mit 0,82 ± 0,71 mm und 45,5 % höher. Die Verwendung des Vision-Stents in de-novo-Läsionen ist für einen nicht-medikamentenfreisetzenden Stent mit einem geringen Late Loss und einer geringen binären Restenoserate assoziiert. Dies stützt die Vorstellung, dass die neueren Edelstahlstents mit dünneren Stentstreben bessere angiographische und klinische Resultate erbringen als die bisherigen Edelstahlstents. Allerdings zeigte der Mini-Vision-Stent in sehr kleinen Gefäßen einen höheren Lumenverlust sowie eine höhere binäre Restenoserate, weshalb hier der Einsatz von medikamentenfreisetzenden Stents bevorzugt werden sollte.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordBare-Metal-Stentdc.subject
KeywordInterventionelle Kardiologiedc.subject
KeywordKobalt-Chrom-Stentdc.subject
KeywordMini-Vision-Stentdc.subject
KeywordPerkutane Koronarangioplastiedc.subject
KeywordVision-Stentdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCoronary restenosisdc.subject.mesh
MeSHStentsdc.subject.mesh
TitleTherapie koronarer de-novo-Läsionen mit einem Kobalt-Chrom-Stentdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1580dc.identifier.doi
PPN593754093dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-67416dc.identifier.urn
GNDKardiologiedc.subject.gnd
GNDPerkutane transluminale koronare Angioplastiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-03-09T20:32:18Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.262; W: W-H 11.701uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID6741uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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