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AuthorBruckner, Juliadc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:22:55Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:22:55Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractZiel unserer Untersuchung war es, Defizite der Emotionserkennung zu untersuchen und die Einflüsse auf die Emotionserkennungsfähigkeit bei Patienten mit Panikstörung zu erfassen. An der Untersuchung nahmen 37 Patienten mit Panikstörung und 43 Patienten mit leichteren neurologischen Erkrankungen teil, sie absolvierten hierbei den computergestützten FEEL-Test (Facially Expressed Emotion Labeling). Ergebnisse: Patienten mit Panikstörung weisen im Vergleich zu psychisch gesunden Kontrollpersonen gleichen Alters einen erniedrigten FEEL-Score und damit eine Beeinträchtigung der Fähigkeit auf, mimisch enkodierte Basisemotionen zu erkennen. Ärger wurde von den Angstpatienten signifikant schlechter als von den Kontrollprobanden erkannt. Interessanterweise neigen Patienten mit Panikstörung jedoch auch dazu, Gesichter, die andere Emotionen zeigen, häufig mit der Emotion Ärger zu verwechseln. Im Verlauf der medikamentösen Therapie der Panikstörung änderte sich die Emotionserkennungsfähigkeit nicht. Auch die Ergebnisse des Retests der Kontrollprobanden blieben stabil. Schlussfolgerungen: Das allgemeine Defizit der Emotionserkennung bei Patienten mit Panikstörung sollte die Aufmerksamkeit auf mögliche therapeutische Ansatzpunkte lenken. Die Emotionserkennungsfähigkeit scheint eine stabile Fähigkeit oder Persönlichkeitseigenschaft zu sein, die sich im Verlauf nicht spontan ändert. Die Tendenz, Ärger in andere Gesichter hineinzuinterpretieren und damit die Umwelt als eher feindlich wahrzunehmen, sollte bei der psychotherapeutischen Behandlung von Angstpatienten berücksichtigt werden. Die Diskrepanz zwischen Ärgererkennung und Ärger als Falschantwort weist auf eine Trennung zwischen Wahrnehmung einer Emotion und Erkennen bzw. Benennen und Antwortverhalten hin; dies sollte in weiteren Studien noch untersucht werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordEmotion recognitiondc.subject
KeywordEmotionserkennungdc.subject
KeywordFEEL-Testdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAnxietydc.subject.mesh
TitleDas Erkennen mimisch kodierter Basisemotionen durch Patienten mit Panikstörungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1557dc.identifier.doi
PPN590376322dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-66862dc.identifier.urn
GNDAngststörungdc.subject.gnd
GNDState-trait-anxiety-inventorydc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-01-27T12:01:34Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.226; W: W-H 11.669uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6686uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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