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AuthorSchlüter, Timdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:22:50Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:22:50Zdc.date.available
Year of creation2008dc.date.created
AbstractDie Diagnose des Prostatakarzinoms ist seit der Einführung des Prostata-Spezifischen-Antigens (PSA), welches einen hohen positiven prädiktiven Wert hat, wesentlich einfacher geworden. Ziel vorliegender Studie war, die Identifikation eines Cutoff-Wertes für den präoperativen PSA-Wert bei radikal prostatektomierten Patienten, welcher mit einem deutlichen Unterschied im progressfreien Überleben assoziiert ist. Die so entstandenen Subgruppen sollten sich in der progressfreien Überlebenszeit deutlich unterscheiden. Daraus stellte sich die Frage, ob es einen präoperativen PSA-Wert gebe, ab dem eine RPX auf Grund der schlechten PSA-progressfreien Überlebenszeit nicht mehr zu rechtfertigen sei. Es wurden die Daten von 4231 Patienten nach RPX ausgewertet. Der PSA-Wert lag im Median bei 9.2 ng/ml (0.1 - 148.0 ng/ml) und der durchschnittliche PSA-Wert war 13,72 ng/ml. Außerdem wurden für alle Patienten klinische Parameter wie der Gleason-Score, Organbegrenzung, Grading und pTNM-Stadium analysiert. Bei der Betrachtung aller 4231 Patienten zeigte sich bei einem PSA-Cutoff von 11 ng/ml ein deutlicher Unterschied im progressfreien Überleben. Es konnte für diesen Cutoff ein Hazard Ratio (HR) von 1.6 ermittelt werden. Für die 2567 Patienten, deren präoperativer PSA-Wert größer gleich 11 ng/ml war, konnte ein weiterer PSA-Cutoff bei 4,5 ng/ml identifiziert werden. Hier lag das HR bei 1.4. Für die 1664 Patienten mit einem präoperativen PSA-Wert von > 11 ng/ml konnten keine weiteren PSA-Cutoffs gefunden werden. Die progressfreie Überlebensrate nach 5 Jahren betrug für Patienten mit PSA-Werten von größer gleich 4.5 ng/ml 79.8 %, für Patienten mit PSA-Werten 4.6 - 11 ng/ml 71.5 % und für Patienten mit einem PSA-Wert von > 11 ng/ml 58.5 %. Der PSA-Wert scheint ein guter Prognosemarker für radikal prostatektomierte Patienten zu sein, aber zur Risikoabschätzung oder Rechtfertigung einer Operation sollten noch andere Prognosefaktoren hinzugezogen werden - wie z.B. der Gleason-Score oder das TNM-Stadium.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordPräoperativer PSA-Wertdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHProstatectomydc.subject.mesh
MeSHProstate-specific antigendc.subject.mesh
TitleDie Bedeutung des präoperativen PSA-Wertes für die progressfreie Überlebenszeit nach radikaler Prostatektomiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1538dc.identifier.doi
PPN591154242dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-66425dc.identifier.urn
GNDProstata-spezifisches Antigendc.subject.gnd
GNDProstatektomiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2009-01-07T16:09:18Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.233; W: W-H 11.677uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6642uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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