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AuthorHofer, Christiandc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:22:41Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:22:41Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractBestimmte gewohnheitsmäßige Strategien der Emotionsregulation wie die kognitive Neubewertung scheinen sich günstig auf das emotionale Erleben und die psychische Gesundheit auszuwirken, während die Strategie der Unterdrückung des emotionalen Ausdrucks (Suppression) in engem Zusammenhang mit affektiven Erkrankungen gesehen wird. In der vorliegenden Studie sollten mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) die neuronalen Korrelate und die psychopathologische Bedeutung der kognitiven Neubewertung und der Ausdrucks-Unterdrückung genauer charakterisiert werden. Hierzu wurden zwei Gruppen gesunder Probanden, die sich stark im Gebrauch dieser beiden Emotionsregulationsstrategien unterschieden, bei Erwartung und Wahrnehmung emotional positiver, negativer und neutraler Bilder untersucht. Beide Gruppen aktivierten ein bekanntes Netzwerk emotions-verarbeitender Strukturen. Die Aktivierung der erweiterten Amygdala in Erwartung negativer Emotionen war bei den Probanden stärker, die mehr depressive Einzelsymptome aufwiesen; dieser Befund könnte ein Hinweis auf frühe Veränderungen im emotions-verarbeitenden System sein, die einer klinischen depressiven Störung vorausgehen. Darüber hinaus aktivierten die Probanden mit habitueller Suppression stärker die erweiterte Amygdala bei der Präsentation neutraler Bilder, was einer Fehlwahrnehmung von Emotionen entsprechen könnte. Der mediale präfrontale Kortex zeigte bei den Probanden mit Suppressions-Strategie eine Aktivitätsabnahme bei der Erwartung negativer Stimuli, während in der Gruppe mit habitueller Neubewertung keine Änderung erkennbar war. Da dieser Region komplexe Aufgaben wie die Beschäftigung mit dem eigenen emotionalen Zustand zugeschrieben werden, könnte das höhere Aktivierungsniveau bei den Probanden mit gesünderer Emotionsregulationsstrategie als Korrelat eines effektiven Umgangs mit Emotionen angesehen werden, während die Ausdrucks-Unterdrückung nicht geeignet ist, negatives Erleben zu modifizieren.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
KeywordEmotion Regulation Questionnaire (ERQ)dc.subject
KeywordEmotionserwartungdc.subject
KeywordEmotionsunterdrückungdc.subject
KeywordEmotionswahrnehmungdc.subject
KeywordErweiterte Amygdaladc.subject
KeywordKognitive Neubewertungdc.subject
KeywordReappraisaldc.subject
KeywordSuppressiondc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHEmotionsdc.subject.mesh
TitleNeuronale Korrelate der Emotionsregulation - Untersuchung der Erwartung und Wahrnehmung emotionaler Inhalte mit der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) bei gesunden Probanden in Abhängigkeit von habituellen Emotionsregulationsstrategiendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1516dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-66019dc.identifier.urn
GNDDepressivitätdc.subject.gnd
GNDEmotionsregulationdc.subject.gnd
GNDFunktionelle NMR-Tomographiedc.subject.gnd
GNDPräfrontaler Cortexdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2008-12-01T12:02:00Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 13.123; W: W-H 11.570uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6601uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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