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AutorKrasteva, Annadc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-14T15:22:40Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-14T15:22:40Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2008dc.date.created
ZusammenfassungNach winkelstabiler Plattenosteosynthese nach distaler Radiusfraktur wurde in einer prospektiv-randomisierten Studie der Effekt eines einmalig angeleiteten und im Anschluss selbstständig durchgeführten Heimtrainingsprogramms im Vergleich zur verordneten Physiotherapie untersucht. Insgesamt 46 Patienten wurden altersbasiert in eine der beiden folgenden Gruppen randomisiert: Patienten der Gruppe A erhielten ein Heimtrainingsprogramm, das über 6 Wochen 2x tägliche Übungseinheiten enthielt. Patienten der Gruppe B wurden 2 Rezepte mit "Krankengymnastik" (insgesamt 12 Anwendungen in 6 Wochen, Einheit zwischen 20-30 min.) verordnet. Mit Beginn der Physiotherapie (1. Woche postoperativ) wurden die Patienten klinisch (Beweglichkeit, Muskelumfänge, Griffkraft über Jamar-Dynamometer) und radiologisch (Gelenkstellung) untersucht, zudem erfolgte ein fragenbasierter Funktionstest der verletzten und gesunden Hand (Patient Related Wrist Evaluation - PRWE). Nach 6 Wochen physiotherapeutischer Nachbehandlung wurden alle Patienten nachuntersucht Patienten der Gruppe A zeigten im Follow-up im Vergleich zu Gruppe B einen signifikant verbesserten Bewegungsumfang der Extension/Flexion im Vergleich zur gesunden Seite (Gruppe A: 79%; Gruppe B: 52%; P<0,0001). Signifikante Unterschiede bestanden zudem für die Ulnar-/Radialabduktion (Gruppe A: 70%; Gruppe B: 59%; P=0,0133), keine Unterschiede bestanden für die Pro-/ Supination. Patienten der Gruppe A erreichten nach 6 Wochen 54% der Kraft der gesunden Gegenseite, Patienten der Gruppe B dagegen 32% (P=0,0030). Im PWRE zeigte sich die Funktionsfähigkeit der verletzten Hand bei Patienten der Gruppe A mit im Mittel 18,5 ± 15,9 Punkten signifikant (P=0,0002) gegenüber Patienten der Gruppe B erhöht, die im Mittel 36,8 ± 17,3 Punkten aufwiesen. Ein selbstständig durchzuführendes Heimtrainingsprogramm in der Nachbehandlung operativ versorgter distaler Radiusfrakturen stellt somit eine adäquate Alternative für den selbstständigen Patienten dar.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandard (Fassung vom 01.10.2008)dc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2dc.rights.uri
SchlagwortDistale Radiusfrakturdc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHFractures, bonedc.subject.mesh
TitelPhysiotherapie nach operativ behandelter distaler Radiusfraktur: eine prospektiv-randomisierte Untersuchung über die Wertigkeit eines selbständig durchgeführten Heimtrainingsprogrammsdc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1513dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-65977dc.identifier.urn
GNDAnschlussheilbehandlungdc.subject.gnd
GNDPhysikalische Therapiedc.subject.gnd
GNDPlattenosteosynthesedc.subject.gnd
GNDSpeichenbruchdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2008-11-27T10:30:04Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarZ: J-H 13.044; W: W-H 11.498uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6597uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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