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AuthorJanssen, Jandc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:54:42Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:54:42Zdc.date.available
Year of creation1998dc.date.created
AbstractMit dem TALENT-System war erstmals die Ausschaltung infrarenaler Aneurysmen mit einem Halsdurchmesser groesser 26 mm moeglich. Es werden zusammengefasst die Erfahrungen mit dem TALENT-System in 30 deutschen Zentren innerhalb eines Jahres vorgestellt. Von Oktober 1996 bis September 1997 wurden insgesamt 123 Aortenaneurysmen bei 122 Patienten endovaskulaer behandelt. 95 infrarenale Bauchaortenaneurysmen wurden mittels Y-Stents und 28 mittels Tube-Stents ausgeschaltet. In 9 Faellen wurde ein thorakales Aortenaneurysma mit Tube-Stent therapiert. Insgesamt 108 Patienten konnten in Nachuntersuchungen bis zu einem Jahr erfasst werden. Der durchschnittliche proximale Stentdurchmesser der Y-Stents bei infrarenalen Aortenaneurysmen betrug 30 mm (24 - 36 mm), der iliakale Stentdurchmesser betrug 14 mm (10 - 20 mm). Bei Tube-Stents in abdomineller Position betrug der Durchmesser 24 mm - 30 mm und bei thorakaler Verwendung 32 mm - 40 mm. Jeder Stent in dieser Serie wurde noch individuell fuer den betreffenden Patienten auf der Grundlage von CT und kalibrierter Angiographie angefertigt. Die Aneurysma-Ausschaltung war in 96 Prozent der Patienten technisch erfolgreich durchfuehrbar. In der Follow up-Zeit traten folgende Komplikationen auf: 5 perioperative Todesfaelle (4,1 Prozent), 4 Konventionen zur chirurgisch offenen Therapie (3,3 Prozent), 7 Endoleaks (5,7 Prozent), 2 Stentdislokationen, 2 iliakale Stentthrombosen, 2 Perforationen von Beckenarterien, 1 Leistenhaematom, 1 Leisteninfekt. Diese Fruehergebnisse zeigen, dass auch Aneurysmen mit groesseren Halsdurchmessern in einem den Allgemeinzustand betreffend vergleichsweise schlechten Kollektiv endovaskulaer erfolgreich therapiert werden koennen. Trotz der grossen Streuung der teilnehmenden Zentren mit unterschiedlicher Erfahrung und vielen Erstimplantationen unterscheiden sich die hier erzielten Ergebnisse kaum von groesseren Serien etablierter Zentren. Es scheint moeglich, durch den Einsatz grosslumiger Stents bis zu 50 Prozent aller infrarenalen Aortenaneurysmen mit der Aortenchirurgie vergleichbaren Ergebnissen endovaskulaer zu behandeln.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFrühergebnissedc.subject
KeywordInterventionelldc.subject
KeywordMulticenterdc.subject
KeywordStentgraftdc.subject
KeywordTALENT-Systemdc.subject
MeSHAortic aneurysmdc.subject.mesh
TitleFrühergebnisse nach Einsatz der Talent-Stentprothese zur endovaskulären Ausschaltung von Aortenaneurysmen von Oktober 1996 bis September 1997dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-126dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-5985dc.identifier.urn
GNDAortenaneurysmadc.subject.gnd
GNDImplantationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2001-04-18T15:27:11Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 4.745 ; S 01: J-H 9.015uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID598uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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