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AutorTrummer, Tatjanadc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-14T11:54:42Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-14T11:54:42Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2001dc.date.created
ZusammenfassungDie Osteogenesis imperfecta (OI) ist zu etwa 90 Prozent mit Mutationen in den COL1A1 und COL1A2 Genen assoziiert, welche das Typ I Kollagen - das Hauptstrukturprotein in Knochen - kodieren. Mehr als 200 Mutationen sind bisher beschrieben worden, es gibt jedoch keine Prädilektionsstellen, die die Mutationssuche erleichtern. Weiterhin ist bisher keine klare Genotyp-Phänotyp-Korrelation möglich, da der Schweregrad der Erkrankung sehr variabel ist. Immer mehr Ausnahmen werden bekannt, die nicht in das Gradientenmodell passen, bei dem die schweren Formen der OI eher dem C-terminalen Proteinabschnitt zugeordnet werden. Das Regionalmodell reicht auch nicht aus, um die Heterogenität der Erkrankung, intrafamiliär, als auch bei nichtverwandten Patienten mit gleicher Mutation zu erklären. Die OI ist eine autosomal dominante Erkrankung, deshalb müssen Umwelteinflüsse und/oder modifizierende Gene beteiligt sein. Zum einen wurde die Routinediagnostik für OI aufgebaut und zum anderen wurde nach modifizierenden Faktoren gesucht. Für die beiden relevanten Gene wurden die Screening- und Sequenzierbedingungen sowohl auf genomischer als auch auf cDNA- Ebene etabliert. Nicht alle Mutationen lassen sich auf cDNA - Ebene nachweisen, deshalb mußten beide Systeme parallel entwickelt werden. Ein einfaches Vorscreening (Nullmutationsscreening) wurde etabliert, da Patienten mit der milden Form der OI oft ein COL1A1 Nullallel haben. Bei Patienten mit Sonderformen der OI, dem Brucksyndrom oder mit Ausbildung eines hyperplastischen Kallus, wurden keine Kollagen Typ I Mutationen gefunden. In diesem OI Patientenkollektiv konnte zum ersten Mal gezeigt werden, daß die schweren Formen der OI mit einem G/T Polymorphismus des Transkriptionsfaktors Sp1 im COL1A1 Gen (Intron 1) assoziiert sind. Funktionelle Untersuchungen zur Auswirkung des Polymorphismus wurden durchgeführt und ein Modell zur Wirkungsweise erstellt. Es wurden weitere Polymorphismen untersucht (VDR, BGN, IGF, TGFß), die am Knochenstoffwechsel beteiligt sind, aber bislang wurde keine weitere signifikante Korrelation gefunden. In Bezug auf das Regionalmodell wurde geprüft, ob Glyzinsubstitutionen sich in Bereichen größerer Proteinstabilität zu einem schwereren klinischen Phänotyp auswirken.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
SchlagwortBrucksyndromdc.subject
SchlagwortCOL1A1dc.subject
SchlagwortCOL1A2dc.subject
SchlagwortHyperplastischer Kallusdc.subject
SchlagwortKollagen Typ Idc.subject
TitelMolekulargenetische Untersuchungen zur Heterogenität der Osteogenesis imperfectadc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-125dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-5918dc.identifier.urn
GNDHeterogenitätdc.subject.gnd
GNDMutationdc.subject.gnd
GNDOsteogenesis imperfectadc.subject.gnd
GNDPolymorphismusdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2001-03-26T12:01:17Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarZ: J-H 4.810 ; W: W-H 6.754uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID591uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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