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AuthorBrüderlein, Silkedc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:54:42Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:54:42Zdc.date.available
Year of creation2000dc.date.created
AbstractEin Programm zur Messung der relativen Telomerintensitäten wurde in Zusammenarbeit mit der Firma MetaSystems entwickelt: Mit dieser Methode war es möglich, relativ einfach und schnell Telomere innerhalb einer Zelle auf chromosomenspezifischer Basis zu messen. Genauso schnell errechnete sich auch der Durchschnittswert für eine gesamte Zellpopulation beziehungsweise für ein Individuum. Für die Telomeranalyse wurden Indocarbocyanin (Cy3)-markierte Peptidnukleinsäuren (PNAs) verwendet - eine davon spezifisch für Vertebratentelomere, die andere spezifisch für das Zentromer von Chromosom 2. Die Zentromersonde diente dabei als "Referenzsignal", so dass die Telomersignale im Karyogramm im Verhältnis zum Referenzsignal umgerechnet werden konnten. Dadurch spielte der sogenannte "fading-Effekt" der Fluoreszenzfarbstoffe keine Rolle mehr; technisch bedingte Präparationsartefakte wurden ebenfalls ausgeschlossen. Die gemessenen Fluoreszenzintensitäten waren direkt proportional zur Anzahl der gebundenen PNA-Sonden und damit direkt proportional zur Länge der Telomere. Die gesamte Dauer dieser modifizierten Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) betrug nur zwei Stunden. Um die Methode und das bildverarbeitende Computersystem zu testen, wurden Metaphasenchromosomen aus peripheren Lymphozyten (Phytohämagglutinin stimuliert) von Probanden unterschiedlichen Alters und verschiedene Tumorzelllinien verwendet. Erste Untersuchungen zeigten, dass die Methode gute und vergleichbare Ergebnisse liefert. Die längsten Telomere hatten neugeborene Kinder. Mit steigendem Alter der Probanden nahm die Telomerlänge deutlich ab. Bei einem Probanden nach Radio- und Chemotherapie lag dessen Duchschnittswert deutlich unter dem Wert seiner Altersgruppe. Die durchschnittliche Telomerlänge bei den untersuchten Tumorzelllinien war signifikant niedriger als die bei normalen Zellen; allerdings kann bei Tumorzellen das Enzym Telomerase die Verkürzung der Telomere unter eine kritische Länge verhindern.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFluoreszenz-in-situ-Hybridisierungdc.subject
KeywordKaryogrammdc.subject
KeywordTelomerlängedc.subject
MeSHTelomeredc.subject.mesh
TitleEine Methode zur quantitativen und chromosomenspezifischen Telomermessung (Verbesserung der Q-FISH Methode von PM Lansdorp)dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-123dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-5821dc.identifier.urn
GNDChromosomdc.subject.gnd
GNDFluoreszenz-in-situ-Hybridisierungdc.subject.gnd
GNDPeptid-Nucleinsäurendc.subject.gnd
GNDTelomer <Molekulargenetik>dc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2001-02-19T09:04:59Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 4.717 ; W: W-H 6.901uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID582uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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