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AuthorGöldner, Alexanderdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:22:32Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:22:32Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractBei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) handelt es sich um eine progredient verlaufende degenerative Erkrankung des Nervensystems, in deren Behandlung symptomatische Therapieansätze mangels effizienter kausaler Therapie auch heute noch eine zentrale Rolle spielen. In der Vergangenheit wiesen bereits zahlreiche Autoren darauf hin, dass neben der Degeneration der Motoneurone bei der ALS auch Imbalancen von Neurotransmittern, insbesondere von Dopamin, Beachtung geschenkt werden muss. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den therapeutischen Wert von Levodopa in der Behandlung der ALS zu beurteilen und die Verwendbarkeit von Apomorphin als Prädiktor für die Wirkung von Levodopa zu prüfen. Ausgehend von Versuchen am Tiermodell, bei denen unter Einfluss des MAO-B-Hemmers Rasagilin bei der Cu/Zn-SOD1 G93A-Maus eine deutliche Steigerung sowohl der motorischen Aktivität als auch der Überlebenszeit beobachtet werden konnte, führten wir bei 50 ALS-Patienten standardisierte Tests zur Überprüfung von Grob- und Feinmotorik, Sprache und psychischer Entwicklung unter Therapie mit Apomorphin bzw. Levodopa durch. Es zeigten sich in den Untersuchungen zum Teil drastische Verbesserungen der Motorik an Armen und Beinen; außerdem konnte bei vielen Patienten eine deutliche Verringerung der muskulären Tonuserhöhung erreicht werden. Hierbei zeigte sich ein interindividuell stark variierendes Ansprechen auf die Therapie. Es kann also davon ausgegangen werden, dass eine Subgruppe der ALS-Patienten zusätzlich zur Schädigung des 1. und 2. Motoneurons ein substitutionswürdiges dopaminerges Defizit aufgrund einer Degeneration der Substantia nigra aufweist. Bei dieser Subgruppe der ALS-Patienten stellt die Gabe von Levodopa einen äußerst vielversprechenden Therapieansatz dar. Die Parallelität der Ergebnisse nach Gabe von Apomorphin und Levodopa bestätigte die Hypothese, dass bei ALS-Patienten eine Apomorphintestung prädiktiven Wert für die Therapie mit Levodopa haben kann.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordCharcot´s diseasedc.subject
KeywordLevodopadc.subject
KeywordMaladie de Charcotdc.subject
KeywordRigordc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAmythrophic lateral sclerosisdc.subject.mesh
MeSHMotor neuron diseasedc.subject.mesh
TitleTherapeutische Wirksamkeit von L-Dopa bei Amyotropher Lateralsklerose - eine Analyse von 50 therapeutischen Heilversuchendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1482dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-65195dc.identifier.urn
GNDApomorphindc.subject.gnd
GNDL-Dopadc.subject.gnd
GNDMyatrophische Lateralsklerosedc.subject.gnd
GNDMyotrophische Lateralsklerosedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2008-08-18T11:06:43Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.971; W: W-H 11.455uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6519uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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