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AuthorMerk, Oliverdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:54:42Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:54:42Zdc.date.available
Year of creation2000dc.date.created
AbstractFormaldehyd (FA) induziert DNA-Protein Crosslinks (DPC), wobei deren Bedeutung für das mutagene und kanzerogene Potenzial dieser Chemikalie noch unklar ist. Mit dem Comet Assay lassen sich durch Protokollvariationen verschiedene Arten von DNA-Schäden nachweisen. In der vorliegenden Arbeit wurde daher untersucht, ob sich der Comet Assay zum Nachweis von FA-induzierten DPC und anderen Arten von Crosslinks eignet und welche Bedeutung DPC für die Mutagenese haben. Das Standardprotokoll des Comet Assays konnte zwar FA-induzierte DPC sehr sensitiv detektieren, jedoch hat es für Mitomycin C- und cis-Platin-induzierte DNA-DNA Crosslinks nur eine geringe Sensitivität. Kaliumchromat- und Natriumarsenit-induzierte DPC wurden von diesem Protokoll nicht detektiert. Ein "neutrales" Protokoll verbesserte zwar den Nachweis von Kaliumchromat-induzierten Crosslinks, ein sensitiver Nachweis von DNA-DNA Crosslinks und Natriumarsenit-induzierten DPC war damit jedoch auch nicht möglich. Die durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass der Nachweis einer crosslinkenden Potenz von Substanzen mit dem Comet Assay nur mit Einschränkungen möglich ist. Dieser Test eignet sich jedoch sehr gut zur Detektion FA-induzierter DPC und damit auch zum Nachweis von FA-Expositionen. Die vergleichenden Untersuchungen zur Induktion von DPC durch FA und Effekten in anderen Genotoxizitätstests weisen darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen den DPC und der mutagenen Wirkung von FA gibt. Das Spektrum der gefundenen Mutationen besteht fast ausschließlich aus Rekombinationen und Deletionen. Untersuchungen zum Einfluss der DNA-Reparatur auf die Mutagenität von FA und die molekulare Analyse von Mutanten führten zu einem Modell der Reparatur von DPC. Die Proteine der DPC werden danach von Proteosomenkomplexen verdaut und der Restschaden von der Nukleotid-Exzisionsreparatur fehlerfrei repariert. Ist der Restschaden bei der Replikation noch vorhanden, so können DNA-Doppelstrangbrüche auftreten, die schließlich zu kleinen Deletionen bzw. Genkonversionen führen können. Diese DNA-Schäden könnten für die FA-induzierte Tumorigenese von Bedeutung sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordCrosslink-Reparaturdc.subject
KeywordHPRT-Testdc.subject
KeywordMaus Lymphoma TK+/- Assaydc.subject
KeywordMikronukleus-Testdc.subject
KeywordSchwesterchromatidaustausch-Testdc.subject
MeSHFormaldehyde. Toxicitydc.subject.mesh
TitleCharakterisierung der genotoxischen Wirkung von Formaldehyd - Nachweis von Crosslinks im Comet Assay und ihre Bedeutung für die Mutagenesedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-122dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-5756dc.identifier.urn
GNDComet Assaydc.subject.gnd
GNDDeletion <Genetik>dc.subject.gnd
GNDDNS-Reparaturdc.subject.gnd
GNDMitomycin Cdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2001-01-28T18:01:19Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionS: J-H 8.777 ; W: W-H 6.736uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID575uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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