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AutorKirály, Franzdc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-14T15:22:29Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-14T15:22:29Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2007dc.date.created
ZusammenfassungZielsetzung: Ziel dieser Arbeit war es, im Rahmen der AML HD98-A-Studie den Einfluss der Postremissionstherapie, molekularer Marker und prognostischer Faktoren auf die Behandlung von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie mit normalem Karyotyp zu untersuchen. Außerdem sollte die AML HD98-A-Studie im Hinblick auf ihre prospektiven Fragestellungen in Bezug auf Patienten mit normalem Karyotyp ausgewertet werden. - Material und Methoden: 384 Patienten mit normalem Karyotyp wurden in das Studienprotokoll aufgenommen. Dieses sah eine Doppelinduktion mit ICE und bei Erreichen einer Remission eine Frühkonsolidierung nach dem HAM-Schema vor. Nach der Frühkonsolidierung erhielten Patienten mit HLA-kompatiblem Familienspender eine verwandt-allogene PBSCT, der Rest wurde zwischen einer autologen PBSCT und einer Spätkonsolidierung nach dem HAM-Schema randomisiert. Bei Patienten, die auf den ersten ICE-Zyklus nicht ansprachen, wurde nach einem Zyklus A-HAM eine verwandt- oder fremd-allogene PBSCT angestrebt. Im Rahmen der statistischen Auswertung wurden die Patienten zur Untersuchung der prognostischen Relevanz an Hand des Vorhandenseins (+) oder Nichtvorhandenseins (-) einer Mutation von CEBPA, FLT3, MLL und NPM1 geclustert. - Schlussfolgerungen: Die verwandt-allogene PBSCT ist zur Behandlung der AML in erster Remission der autologen PBSCT und der Chemotherapie nach dem HAM-Schema im Hinblick auf rezidivfreies Überleben überlegen, ansonsten mindestens gleichwertig. Die vorgeschlagene Einteilung in genetische Risikogruppen ermöglicht eine bisher nicht mögliche Risikoeinteilung der Patienten mit normalem Karyotyp: Patienten mit den Genotypen CEBPA-FLT3-NPM1+ oder CEBPA+ haben eine substanziell bessere Prognose als Patienten mit den Genotypen CEBPA-FLT3+ oder CEBPA-FLT3-NPM1-. Der Genotyp besitzt darüber hinaus einen signifikanten Einfluss auf die optimale Postremissionstherapie.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHKaryotypingdc.subject.mesh
MeSHLeukemia, myeloid, acutedc.subject.mesh
MeSHPrognosisdc.subject.mesh
TitelVergleich verschiedener Postremissionsstrategien bei der akuten myeloischen Leukämie mit normalem Karyotypdc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1469dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-64963dc.identifier.urn
GNDAkute myeloische Leukämiedc.subject.gnd
GNDMarkerdc.subject.gnd
GNDMarkierungsgendc.subject.gnd
GNDMyelosedc.subject.gnd
GNDTherapiedc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2008-07-28T14:36:47Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarZ: J-H 11.969; W: W-H 11.453uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6496uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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