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AuthorMagenheim, Ninadc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:22:18Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:22:18Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractDas progrediente Hirnödem nach Hirninfarkt, Schädelhirntrauma oder intrazerebraler Blutung stellt eine konservativ schwer beherrschbare Komplikation mit hoher Letalitätsrate dar. Mit der Entlastungskraniektomie ergibt sich eine effektive, aber auch kontrovers diskutierte Therapieoption. Es wurden retrospektiv die Daten von 29 Patienten ausgewertet, die im Zeitraum 01/2002 bis 06/2003 aufgrund von Schädelhirntraumen, intrazerebralen Blutungen oder ischämischen Infarkten an einem progredienten Hirnödem erkrankten und in der Neurochirurgischen Klinik der Universität Ulm am Bezirkskrankenhaus Günzburg hemikraniektomiert wurden. Das Hauptaugenmerk lag auf Outcome und Komplikationsrate bei der chirurgischen Entlastung und bei der später folgenden Kranioplastik. Die Hemikraniektomie bei maligner Hirnschwellung ist in der Lage, die Letalität signifikant zu senken. Das Outcome zeigte bezüglich der Grunderkrankung der Patienten deutliche Unterschiede. Insgesamt hatten 40 % der Überlebenden ein gutes Outcome. Die beste Prognose hatten Patienten mit einem Schädelhirntrauma mit 71 % gutem Outcome, wohingegen keiner der Patienten mit Mediainfarkt in diese Gruppe einzuordnen war. Zusätzlich gilt, dass je älter der Patient ist, umso schlechter sein Outcome zu erwarten sein wird. Wird die Entlastungskraniektomie zu spät durchgeführt, d.h. ist bereits eine klinische Verschlechterung eingetreten, sinkt die Chance auf ein gutes Outcome dramatisch. Patienten, bei denen eine Kranioplastik durchgeführt werden muss, haben ein wesentlich höheres perioperatives Komplikationsrisiko als sonstige neurochirurgische Patienten. Nur bei 20 % gab es keinerlei Komplikationen. Die Hemikraniektomie ist ein effektives Instrument zur Behandlung der malignen Hirnschwellung. Die Indikation muss aber anhand der Grunderkrankung des Patienten, seines Alters und seines Gesamtzustandes deutlich kritischer gestellt werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordHemikraniektomiedc.subject
KeywordIntrazerebrale Blutungdc.subject
KeywordKraniektomiedc.subject
KeywordMediainfarktdc.subject
KeywordProgredientes Hirnödemdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBrain edemadc.subject.mesh
TitleEntlastungskraniektomie - Komplikationen und Outcomedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1418dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-64106dc.identifier.urn
GNDHirnblutungdc.subject.gnd
GNDHirninfarktdc.subject.gnd
GNDSchädel-Hirn-Traumadc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2008-06-10T15:43:59Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.940; W: W-H 11.426uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6410uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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