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AuthorAigner, Juliadc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:22:16Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:22:16Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractZur Beantwortung der Frage, ob eine verzögerte Frakturheilung oder Pseudarthrose mit niederenergetisch, gepulstem Ultraschall erfolgreich behandelt werden kann, wurde eine multizentrische, prospektive, randomisierte und placebokontrollierte Doppelblindstudie durchgeführt. Hierzu wurden 101 Patienten mit einer Frakturheilungsstörung der Tibia rekrutiert, die durch einen Randomisationsplan ein Placebo- oder Verum-Gerät zugeteilt bekamen. Während der 120 Tage dauernden Studientherapie erfolgte eine tägliche zwanzig Minuten lange Eigenbehandlung mit dem Ultraschallgerät. Bei den Aufnahme-, Zwischen- und Abschlussuntersuchungen wurden computertomographische Schnittbilder und konventionelle Röntgenbilder der Frakturzone angefertigt. Bei den primären Zielgrößen der Untersuchung handelte es sich um die Zunahme der Knochendichte im Frakturspalt und die Reduktion der Defektzone während der Studientherapie. Die Beurteilung des Therapieerfolges geschah anhand der CT-Bilder (CT-Bilder= Computertomographie-Bilder) durch drei voneinander unabhängige Untersucher. Zur Vermeidung systematischer Messfehler wurde jede Messung dreimal durchgeführt. Die CT-Untersuchungen wurden mittels des Impax DS 3000-Diagnostiksystems digital festgehalten (DS= Diagnostik System). Das Ergebnis der Untersuchung zeigt klar, dass niederenergetisch, gepulster Ultraschall einen positiv stimulierenden Effekt auf die gestörte Knochenbruchheilung hat. Bei den Patienten zeigte sich eine deutliche Zunahme der Knochenmineraldichte im Frakturspalt und eine deutliche Reduktion des nicht überbrückten Knochenareals. Allerdings konnte nicht bei allen Analysen, aufgrund der kleinen Kohorte, eine statistische Signifikanz gezeigt werden. Insgesamt ergab sich ein relativer Benefit für die ultraschallbehandelte Gruppe von 40% im Vergleich zur Kontrollgruppe, sowohl für die Knochendichtezunahme als auch für die Reduktion des Frakturspaltes. Nebenwirkungen der Ultraschalltherapie konnten nicht gezeigt werdendc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordDelayed uniondc.subject
KeywordFrakturheilungsstörungendc.subject
KeywordNiederenergetisch gepulster Ultraschalldc.subject
KeywordStimulation der Frakturheilungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHFracture healingdc.subject.mesh
TitleWirksamkeit niederenergetisch gepulsten Ultraschalls auf die verzögerte Frakturheilung der unteren Extremitätdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1410dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-63975dc.identifier.urn
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2008-06-06T10:24:29Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.898; W: W-H 11.386uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6397uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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