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AuthorBlender, Alexandradc.contributor.author
Date of accession2019-05-16T13:59:45Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-05-16T13:59:45Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2019-05-16dc.date.issued
AbstractIn dieser Arbeit sollten 198 genomische DNAs aus Leukämie- und Lymphomproben auf Mutationen in ausgesuchten Exons im DCLRE1C (DNA Crosslink Repair 1C) -Gen (ARTEMIS) untersucht werden. Das Protein ARTEMIS nimmt eine bedeutende Rolle in der V(D)J-Rekombination sowie dem Non-Homologous End-Joining (NHEJ) beim Menschen als Endo- und Exonuklease ein. Eine gestörte Funktion von ARTEMIS aufgrund einer erworbenen Mutation könnte demnach die Malignomentstehung begünstigen. In dieser Arbeit wurden hierzu zwei Hypothesen aufgestellt. Die erste Hypothese geht von einer zur Hypomorphie führenden Mutation, die zweiten Hypothese von einer zur aktivitätssteigernden Mutation aus. Beide Hypothesen könnten chromosomale Veränderungen zur Folge haben, die an der Genese der vorliegenden Lymphome und Leukämien beteiligt sein könnten. In den untersuchten Exons der 198 Proben zeigten sich 45 DCLRE1C-Varianten. Alle Veränderungen lagen heterozygot vor. Neben der 6-maligen Koamplifikation des funktionslosen Pseudogens von Exon 4 wurden, außer bekannten Einzelnukleotid- Polymorphismen (SNP), keine weiteren DCLRE1C-Varianten ausfindig gemacht. Von den gefundenen SNPs führen p.Pro171Arg (27-mal), p.Gly153Arg (10-mal) und p.Ser320Cys (einmal) zum Aminosäuren-Austausch (DCLRE1C-Referenz-Sequenz NM_001033855.1), wohingegen die verbleibenden SNPs keinen Aminosäuren-Austausch im Protein bedingen. In einer Probe wurden die zwei SNPs p.Pro171Arg und p.Gly153Arg gleichzeitig nachgewiesen. Im Experiment lagen diese auf getrennten Allelen vor. Die Relevanz für die Funktionalität des Proteins mit diesen beiden gleichzeitig im Protein vorkommenden SNPs könnte anhand weiterer Analysen geklärt werden. Eine ursächliche Beteiligung von DCLRE1C-Varianten an der Tumorentstehung kann nicht grundlegend ausgeschlossen werden, konnte jedoch im Rahmen der hier durchgeführten Analytik nicht nachgewiesen werden. Es könnte von Interesse sein, weiter Malignom-Proben auf DCLRE1C-Mutationen zu untersuchen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordDCLRE1C-Gendc.subject
KeywordARTEMISdc.subject
KeywordV(D)J-Rekombinationdc.subject
KeywordMalignomdc.subject
KeywordNeoplasiedc.subject
KeywordAngeborener Immundefektdc.subject
KeywordSevere combined immunodeficiency (SCID)dc.subject
KeywordSchwerer kombinierter Immundefektdc.subject
KeywordRS (Radiosensitiver)-SCIDdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHImmunodeficiencydc.subject.lcsh
LCSHSevere combinded immunodeficiencydc.subject.lcsh
MeSHLymphomadc.subject.mesh
MeSHV(D)J recombinationdc.subject.mesh
MeSHLeukemia; Geneticsdc.subject.mesh
MeSHNeoplasms; Geneticsdc.subject.mesh
TitleSequenzierung des DCLRE1C-Gens in lymphozytären Neoplasiendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-12-13dcterms.dateAccepted
RefereeSchrezenmeier, Hubertdc.contributor.referee
RefereeSchulz, Ansgardc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-14154dc.identifier.doi
PPN1665925612dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-14211-8dc.identifier.urn
GNDLymphomdc.subject.gnd
GNDLeukämiedc.subject.gnd
GNDKrebs <Medizin>dc.subject.gnd
GNDImmundefektdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm gGmbH (IKT)uulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendmedizinuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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