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AuthorGottschalk, Andreasdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:54:38Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:54:38Zdc.date.available
Year of creation1999dc.date.created
AbstractVon Oktober 1993 bis Oktober 1996 wurden insgesamt 216 Patienten im Rahmen eines Primäreinsatzes notärztlich versorgt und in die Notaufnahme des Bundeswehrkrankenhauses Ulm gebracht. Bei 147 Patienten wurde sowohl eine konventionelle Liegendaufnahme als auch eine Computertomographie des Thorax angefertigt. Die Befunde dieser radiologischen Aufnahmen wurden nochmals retrospektiv erhoben und anschließend die beiden Methoden auf ihre Sensitivität und Spezifität überprüft. Dabei zeigte sich die Computertomographie im Nachweis und in der Beurteilung traumatisch bedingter morphologischer Lungenveränderungen gegenüber der Liegendaufnahme deutlich überlegen. So entgingen Atelektasen zu über 80 Prozent, Aspirationen und Dystelektasen zu über 60 Prozent und Lungenkontusionen zu über 45 Prozent konventionell der Diagnostik. Nur 43 Prozent der Pneumothoraces und 59 Prozent der Hämatothoraces wurden in der Liegendaufnahme entdeckt. Dafür bietet die konventionelle Röntgenaufnahme Vorteile bei der Diagnose von Rippen-, Scapula- und Claviculafrakturen. Im zweiten Teil der Studie wurden mögliche Zusammenhänge zwischen traumatisch bedingten morphologischen Lungenveränderungen und der initialen Sauerstoffsättigung am Unfallort überprüft. Dabei wurde die initiale Glasgow-Coma-Scale als zusätzliche Einflußgröße bei den Berechnungen berücksichtigt. Es zeigten sich signifikante Beeinträchtigungen der initialen Sauerstoffsättigung durch Lungenkontusionen und Atelektasen, sowie noch signifikante durch Dystelektasen. Darüber hinaus war ein signifikanter Zusammenhang zwischen der initialen Sauerstoffsättigung am Unfallort und der initialen Glasgow-Coma-Scale nachweisbar. Abschließend wurden mögliche Einflußnahmen der morphologischen Lungenveränderungen auf die Sauerstoffsättigung sowie die arterielle Blutgasanalyse im Schockraum untersucht. Hierbei konnte nachgewiesen werden, daß im Schockraum allein die Atelektasen maßgeblich zu einer Erniedrigung der Sauerstoffsättigung führen. Dagegen zeigten bei der arteriellen Blutgasanalyse neben den Atelektasen auch die Aspirationen einen deutlichen Einfluß. Am ausgeprägtesten waren diese Veränderungen beim Horowitzquotienten (pO2 / FiO2) feststellbar.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordDystelektasedc.subject
KeywordGlasgow-Coma-Scaledc.subject
KeywordHämatothoraxdc.subject
KeywordHorowitz-Quotientdc.subject
KeywordSchockraumdc.subject
KeywordThoraxaufnahmedc.subject
KeywordThoraxliegendaufnahmedc.subject
KeywordThoraxtraumadc.subject
MeSHThoracic injuries. Radiographydc.subject.mesh
TitleWertigkeit der Computertomographie bei der Diagnostik morphologischer Lungenveränderungen nach stumpfem Thoraxtrauma sowie des Einflusses dieser Veränderungen auf die Sauerstoffsättigung und die arterielle Blutgasanalysedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-109dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-4965dc.identifier.urn
GNDAtelektasedc.subject.gnd
GNDBlutgasanalysedc.subject.gnd
GNDComputertomographiedc.subject.gnd
GNDLungenkontusiondc.subject.gnd
GNDPneumothoraxdc.subject.gnd
GNDPulsoxymetriedc.subject.gnd
GNDRettungshubschrauberdc.subject.gnd
GNDSauerstoffsättigungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2000-05-31T09:44:49Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionS: J-H 8.823; W: W-H 6.510uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID496uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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