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AuthorJaksche, Axeldc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:21:54Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:21:54Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractUnter der Dekompression bei einem subakromialen Impingement-Syndrom versteht man die Akromioplastik nach Neer mit oder ohne Resektion des Ligamentum coracoacromiale, welche in der Vergangenheit auch isoliert vorgenommen wurde. Die alleinige Dekompression kommt ausschließlich dann zum Einsatz, wenn eine Rekonstruktion nicht mehr möglich ist und ein Sehnenersatz nicht angezeigt ist. Im Rahmen dieser Dissertation soll die Frage dieser Arbeit beantwortet werden, inwieweit die isolierte Dekompression als operatives Vorgehen beim subakromialen Impingement-Syndrom noch zeitgemäß ist. Mittels eines modifizierten Constant-Score erfolgte eine standardisierte Befunderhebnung bei 310 Patienten, bei welchen im Zeitraum vom 01.01.1989 bis 31.12.1998 eine subakromiale Dekompression (offene oder arthroskopische Ligamentresektion bzw. Akromioplastik nach Neer) durchgeführt wurde. Die Indikation zum Eingriff war ein internes Impingement Grad I bis III nach Neer. Die postoperative Bewertung erfolgte nach fünf bis 10 Jahren. Der durchschnittliche Follow-up lag bei 4 Jahren und 9 Monaten. Es zeigt sich mittelfristig über 5 Jahre eine signifikante Verbesserung beim Schweregrad Neer I bis III bei allen drei angewandten operativen Verfahren. Langfristig liefert die Ligamentresektion beim Schweregrad Neer I und II Beschwerdefreiheit, wobei die Gefahr der Subluxation des Oberarmkopfes nicht sicher abschätzbar ist. Die Akromioplastik nach Neer kommt nur bei Neer III mit brauchbaren Ergebnissen bis etwa fünf Jahre zum Einsatz. Dann tritt eine Verschlechterung des Zustandes ein. Die subakromiale Dekompression in den untersuchten Verfahren ist eine durchaus zeitgemäße Therapieoption im Vergleich der Resultate aus der Literatur und insbesondere im Vergleich mit den veröffentlichen Ergebnissen nach Naht der Rotatorenmanschette. Ein weiterer Vergleich dieser Ergebnisse mit denen der Rotatorenmanschettenrekonstruktion ist angezeigt, da hier der Re-Defekt häufig zu sein scheint.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHShoulder impingement syndromedc.subject.mesh
MeSHShoulder joint. Surgerydc.subject.mesh
TitleIst die isolierte Dekompression beim subakromialen Impingement-Syndrom der Schulter noch zeitgemäß?dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1329dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-61048dc.identifier.urn
GNDDekompression <Medizin>dc.subject.gnd
GNDImpingement-Syndromdc.subject.gnd
GNDSchultergelenkdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-12-18T14:31:56Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.755; W: W-H 9.954uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID6104uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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