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AuthorMartin, Veronikadc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:21:50Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:21:50Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractZwangsmaßnahmen werden in jeder deutschen psychiatrischen Klinik mit Pflichtversorgungsauftrag angewendet. Die Anwendung von Zwangsmaßnahmen kann mit lebensbedrohlichen Komplikationen, seelischen Traumatisierungen bzw. Retraumatisierungen von Patienten sowie der Verminderung der Behandlungsbereitschaft einhergehen. Bislang fehlten für den deutschen Sprachraum umfassende multizentrische Studien zur Untersuchung der Inzidenz von Fixierungen, Isolierungen und Zwangsmedikationen sowie zur Analyse patientenbezogener Prädiktoren für die Anwendung von Zwangsmaßnahmen. Die Ziele der vorliegenden Arbeit bestanden darin, für den Einjahreszeitraum 2004 die Häufigkeit und Dauer von Zwangsmaßnahmen an zwölf psychiatrischen Kliniken festzustellen sowie, auf der Grundlage einer separaten Stichprobe von drei psychiatrischen Kliniken, bedeutsame patientenbezogene Prädiktoren für die Anwendung von Zwangsmaßnahmen ausfindig zu machen. Bei gemeinsamer Betrachtung der Ergebnisse der beiden präsentierten Studien zeigte sich, dass Patienten mit dementiellen Störungen bezüglich der Häufigkeit und Dauer am stärksten von der Anwendung von Zwangsmaßnahmen betroffen waren. Inwiefern sich die Häufigkeit und Dauer von Zwangsmaßnahmen bei dieser Patientengruppe mit Hilfe von Interventionen wie z.B. körperlichem Training oder Einrichtung von Nachtcafés reduzieren ließen, sollte in zukünftigen Studien untersucht werden. In künftigen Studiendesigns sollten vor allem die hier nicht erhobenen, aber als bedeutsam einzuschätzenden Variablen wie Häufigkeit aggressiver Patientenübergriffe, Stationsatmosphäre, implizite Grundhaltungen des Personals, Sicherheitserleben des Personals und Teamkohäsion mit in die statistische Analyse aufgenommen werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHInvoluntary treatmentdc.subject.lcsh
MeSHCoerciondc.subject.mesh
TitleDie Anwendung von Zwangsmaßnahmen bei psychiatrischen Patienten: Ergebnisse eines Klinikvergleichs und Analyse patientenbezogener Prädiktorendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1316dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-60754dc.identifier.urn
GNDBenchmarkingdc.subject.gnd
GNDFixierungdc.subject.gnd
GNDIsolierungdc.subject.gnd
GNDPsychiatriedc.subject.gnd
GNDZwangsmaßnahmedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-11-23T16:24:14Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.635 ; W: W-H 9.838uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6075uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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