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AuthorSauer, Geralddc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T15:21:46Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T15:21:46Zdc.date.available
Year of creation2006dc.date.created
AbstractIn der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Ulm wurde im Zeitraum zwischen 1. Januar 1978 bis 30. Juni 2005 bei 177 der Patienten mit histologisch gesichertem kolorektalem Karzinom eine multiviszerale Resektion durchgeführt. Bei den Patienten mit Kolonkarzinom war die häufigste multiviszerale Resektion in 30 % ein Dünndarmsegment, in 25 % der Fälle Teile der Bauchwand. Bei den weiblichen Patienten mit Rektumkarzinom erfolgte in über 80 % die erweiterte Resektion des inneren Genitales. Bei den männlichen Patienten wurde als häufigste multiviszerale Resektion in 50 % der Fälle eine Blasenteilresektion durchgeführt. Postoperativ kam es bei 32,2 % Patienten zu Komplikationen, dabei handelte es sich in 13,6 % der Fälle um chirurgische Komplikationen. Der Anteil der nicht-chirurgischen Komplikationen lag dabei bei 18,6 %. Die Letalität multiviszeraler Resektionen betrug 4,5 %. Im Ulmer Kollektiv konnte bei 87,6 % der Patienten mit multiviszeral reseziertem kolorektalem Karzinom eine R0-Situation erreicht werden. Es entwickelten 19,8 % der Patienten ein Lokalrezidiv. Im Kollektiv der Patienten mit Kolonkarzinom im UICC-Stadium II und III und Lokalrezidiv lag in 66,7 % ein T4-Tumor vor. 23,2 % des Gesamtkollektivs der multiviszeralen Resektionen hatten im Verlauf Fernmetastasen entwickelt. Die 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate der multiviszeral resezierten kolorektalen Karzinome mit R0-Situation lag bei 48,1 %. Lokal fortgeschrittene kolorektale Karzinome dürfen nicht vorschnell als nicht resektabel eingestuft werden. Erfahrene Chirurgen können mit multiviszeralen Resektionen ähnlich gute Überlebensraten wie bei konventionellen Operationen erreichen. Voraussetzung hierfür ist die radikale En-bloc-Resektion des Tumors und gegebenenfalls die Erweiterung der Operation auf benachbarte Organe. Jeder Kompromiss bezüglich der Resektionsgrenzen oder der Radikalität kann eine Verschlechterung der Überlebenschancen des Patienten bedeuten.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordMultiviszerale Resektiondc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHColon and rectal surgerydc.subject.mesh
MeSHColorectal neoplasms. Drug therapydc.subject.mesh
TitleMultiviszerale Resektion kolorektaler Karzinome - Morbidität und Langzeitüberleben (Ulm 1978 - 2005)dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1299dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-60381dc.identifier.urn
GNDDickdarmkrebsdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-10-29T13:52:01Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.619 ; W: W-H 9.822uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID6038uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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