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AuthorNickel, Katrindc.contributor.author
Date of accession2019-04-03T11:22:11Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-04-03T11:22:11Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2019-04-03dc.date.issued
AbstractDie Diagnose eines höhergradigen Glioms geht meist mit einer sehr eingeschränkten Lebenserwartung einher. Auf Grund dessen kommt der Lebensqualität während der Behandlung in den vergangenen Jahren zunehmend höhere Bedeutung zu. Um den Einfluss des Resektionsausmaßes, der intraoperativen Verwendung von Magnetresonanztomographie (iMRT) und 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) sowie der Wachoperation in auf die postoperative Lebensqualität einschätzen zu können haben wir eine prospektive multizentrische Studie in Mainz, Stuttgart, Ulm/Günzburg und Ludwigsburg durchgeführt. Ferner wurde untersucht, inwiefern die verwendeten intraoperativen Bildgebungsmethoden das Resektionsausmaß beeinflussen. Zur Befragung wurden die multidimensionalen Instrumente EORTC QLQ-C30 und -BN20 herangezogen. Im Zeitraum von 2013 bis 2016 konnten insgesamt 170 Operationen in die Auswertung eingehen. Für eine validere Aussagekraft wurde sich zudem an den von Hinz et al. 2012 entwickelten Summenscores (Funktions-, Symptom- und Gesamtscore) für den EORTC QLQ-C30-Bogen orientiert. In Bezug auf das Resektionsausmaß konnte in den QLQ-C30-Scores „kognitive Funktion“ (p=0,03) und „Rollenfunktion“ (p=0,04) eine signifikante Überlegenheit der Resektion gegenüber der alleinigen Biopsie gezeigt werden. Zudem war ein kleiner, nicht signifikanter Vorteil der Subtotalresektion (STR) gegenüber der Gross-Total-Resektion (GTR) mit besserem Funktions- (54% vs. 47%) und Gesamtscore (61% vs. 55%) bei gleichzeitig weniger Symptomen (30% vs. 34%) zu beobachten. Bezüglich der intraoperativen Bildgebung ließ sich ein allgemeiner, nicht signifikanter Trend zu besserer Lebensqualität nach eskalierender Anwendung aufzeigen. In der Auswertung der Wachoperationen war kein Unterschied zwischen Patienten nach Wachoperation und Patienten nach Allgemeinnarkose zu bemerken. Ebenso konnten keine Hinweise für eine Posttraumatische Belastungsstörung gefunden werden. Bezüglich Resektionsausmaß ließ sich eine signifikant höhere Rate an GTR in der Gruppe mit kombinierter Anwendung von iMRT und 5-ALA gegenüber keiner Verwendung dieser Methoden aufzeigen (p=0,04). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in Bezug auf das Resektionsausmaß das Konzept der „maximum safe resection“ weiter bestärkt werden kann. Die intraoperative Bildgebung scheint die postoperative Lebensqualität nicht negativ zu beeinflussen und unterstützt zudem das Erreichen einer GTR. Ebenso konnte kein Hinweis für einen negativen Einfluss der Wachoperation gefunden werden. Es scheint folglich eine gut tolerierte Methode bei adäquater Patientenselektion und präoperativer Vorbereitung zu sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordResektionsausmaßdc.subject
Keyword5-Aminolävulinsäuredc.subject
KeywordWachoperationdc.subject
KeywordHöhergradiges Gliomdc.subject
KeywordIntraoperative Magnetresonanztomographiedc.subject
KeywordKarnofsky-Performance-Statusdc.subject
KeywordHealth-related quality of lifedc.subject
KeywordExtent of resectiondc.subject
KeywordIntraoperative imagingdc.subject
KeywordHigh-grade gliomadc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHKarnofsky performance statusdc.subject.mesh
MeSHQuality of lifedc.subject.mesh
MeSHGlioma; Surgerydc.subject.mesh
MeSHMagnetic resonance imagingdc.subject.mesh
TitleEinfluss des Resektionsausmaßes, der intraoperativen Bildgebung und der Wachoperationen auf die Lebensqualität von Patienten mit höhergradigen Gliomendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-01-11dcterms.dateAccepted
RefereeKarpel-Massler, Georgdc.contributor.referee
RefereeSteinbach, Danieldc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-13067dc.identifier.doi
PPN1663235007dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-13124-0dc.identifier.urn
GNDResektiondc.subject.gnd
GNDGliomdc.subject.gnd
GNDKernspintomografiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Neurochirurgieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendmedizinuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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