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AuthorMeyer, Fanny Lucie Carolinedc.contributor.author
Date of accession2019-02-22T14:53:53Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-02-22T14:53:53Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2019-02-22dc.date.issued
AbstractDie Restenose der Arteria carotis interna (ACI) ist eine Komplikation nach Carotis-Endarteriektomie (CEA). Dieses Operationsverfahren hat sich als wirksame Schlaganfallprophylaxe erwiesen und besteht darin, die atheromatösen Plaques in der ACI auszuschälen um somit die Stenose und die Flussbehinderung zu beheben. Durch eine erneute Verengung des Durchmessers der ACI stellt sich aber das Problem einer möglichen Verschlechterung der Blutversorgung des Gehirns und folglich der Auftretensmöglichkeit einer zerebralen Ischämie dar. Ziel der vorliegenden retrospektiven Arbeit war es zuerst Risikofaktoren, sowohl für die ACI-Stenose als auch für die ACI-Restenose, zu untersuchen. Zusätzlich wollten wir ein besonderes Augenmerk auf die Restenoserate legen und deren Auftretenszeitraum genauer eingrenzen. Letztlich interessierten wir uns für die aktuellen sonographischen Empfehlungen nach CEA und für ein mögliches Fortschreiten des Stenosegrades nach Diagnose einer Restenose. Dafür wurden die Daten von 281 Patienten, die zwischen Juni 2012 und Dezember 2014 operiert worden sind, ausgewertet. 200 Patienten stellten sich im Nachsorgezeitraum (Juni 2012 bis März 2016) weiterhin vor und wurden regelmäßig anhand der farbkodierten Duplexsonographie auf das Vorhandensein einer Restenose untersucht. Wir definierten eine Restenose ab einem Stenosegrad von 40% (nach der internationalen festgelegten Methode des Nord American Symptomatic Carotid Endarterectomy Trials (NASCET)) und bewerteten die sonographischen Untersuchungsergebnisse, welche bis zu vier Jahren nach CEA-Versorgung vorlagen. Nach Betrachtung unserer Ergebnisse konnten wir feststellen, dass das männliche Geschlecht, ein hohes Alter, das Vorhandensein eines Übergewichts, eines Nikotinabusus, einer arteriellen Hypertonie, einer Hyperlipoproteinämie und/oder eines Diabetes Mellitus Typ 2, Faktoren sind, die die Entstehung einer ACI-Stenose begünstigen. Trotz einer bedeutenden Anzahl (57,7%) an ACI-Stenosen mit einer symptomatischen Klinik, sind wir aber der Meinung, dass die Einführung einer Screeninguntersuchung in der allgemeinen Bevölkerung zu Überdiagnosen führen würde und somit im Sinne einer präventiven Maßnahme mehr Schaden als Nutzen zeigen würde. Dagegen sollten Patienten, die mehrere von diesen Risikofaktoren aufweisen, stärker von einer frühzeitigen farbkordierten Duplexsonographie profitieren. Von den Patienten, die sich weiter in der sonographischen Nachsorge vorgestellt haben (71,2%) wurde bei 14,0% eine Restenose diagnostiziert. 92,9% der Restenosen stellten eine asymptomatische Klinik dar, was die Theorie der Entstehung einer frühen Restenose durch eine Intimahyperplasie unterstützt. In der Mehrzahl wurden die Restenosen etwa ein Jahr nach CEA diagnostiziert. Übereinstimmend mit der Literatur konnten wir beobachten, dass ihre Diagnosewahrscheinlichkeit im Laufe der Jahre abnimmt. Die sonographischen Nachkontrollen in den ersten Jahren nach CEA haben somit eine große Bedeutung. Destotrotz konnten wir zeigen, dass eine Restenose nicht unbedingt bei der ersten Wiedervorstellung diagnostiziert wird. Eine weitere, regelmäßige und gewissenhafte Wiedervorstellung ist somit empfehlenswert. Für die Entstehung einer Restenose scheinen Frauen, Diabetiker, Patienten mit Hyperlipoproteinämie und/oder metabolischem Syndrom, stärker betroffen zu sein. Die Anhäufung von mehreren Risikofaktoren scheint sich zusätzlich ungünstig auszuwirken. In Abhängigkeit mit ihrem Stenosegrad wurden die diagnostizierten Restenosen entweder konservativ oder interventionel therapiert. Im Falle einer angioplastischen Versorgung zeigten alle Restenosen während unseres Beobachtungszeitraumes einen unauffälligen und stabilen Verlauf. Unter konservativer Therapie zeigten sich die Nachkontrollergebnisse jedoch leicht abweichend. Minimale Progressionen des Stenosegrades wurden beobachtet und in einem Fall wurde eine Restenose zur symptomatischen Restenose. Im Fazit zeigt sich also die CEA als risikoarmes Operationsverfahren. Postoperativ können aber eine gewisse Anzahl an Patienten Restenosen vorweisen. Größtenteils sind diese Restenosen unbedenklich, aber es sollten trotzdem regelmäßige sonographische Nachkontrollen eingehalten werden, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordArteria carotisdc.subject
KeywordThrombendarteriektomiedc.subject
KeywordDuplexsonographiedc.subject
KeywordCarotis-Endarteriektomiedc.subject
KeywordZerebrale Ischämiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCarotid stenosis; Complicationsdc.subject.mesh
MeSHCarotid arteriesdc.subject.mesh
MeSHBrain ischemia; Prevention and controldc.subject.mesh
MeSHUltrasonography, Doppler, duplexdc.subject.mesh
TitleUlmer Ergebnisse nach Arteria Carotis Thrombendarteriektomie für den Zeitraum von Juni 2012 bis März 2016 mit besonderem Augenmerk auf die Restenoseratedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-02-14dcterms.dateAccepted
RefereeMühling, Bernddc.contributor.referee
RefereeBolenz, Christiandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-11955dc.identifier.doi
PPN1656004828dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-12012-1dc.identifier.urn
GNDRestenosedc.subject.gnd
GNDCarotisdc.subject.gnd
GNDArteriektomiedc.subject.gnd
GNDCarotisstenosedc.subject.gnd
GNDArteria carotis externadc.subject.gnd
GNDIschämiedc.subject.gnd
GNDSchlaganfalldc.subject.gnd
GNDDoppler-Sonografiedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Urologie und Kinderurologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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