Show simple item record

AuthorKreiner, Welf Alfreddc.contributor.author
Date of accession2019-02-22T11:20:20Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-02-22T11:20:20Zdc.date.available
Date of first publication2019-02-22dc.date.issued
AbstractFrei bewegliche Moleküle breiten sich spontan und gleichmäßig über den gesamten zur Verfügung stehenden Raum aus. Dies erklärt Boltzmann damit, dass es dafür wesentlich mehr Verteilungsmuster gibt als wenn sich die Moleküle auf einen kleinen Raum beschränkten. Eine bestimmte räumliche Anordnung von Molekülen heißt ein Mikrozustand. Eine Anzahl W von Mikrozuständen, die nach einem festgelegten Kriterium die gleiche Eigenschaft aufweisen, bilden zusammen einen Makrozustand. W ist sein statistisches Gewicht. Je größer W, desto wahrscheinlicher ist dieser Makrozustand. Auf Boltzmann geht es zurück, den Entropiebegriff mit dem Logarithmus des statistischen Gewichts zu verknüpfen. Die Entropie ist ein Maß für die Wahrscheinlichkeit von Makrozuständen. Davor schon führte Clausius den Entropiebegriff als Zustandsfunktion in der Form dS= δQrev/T ein. Er beobachtete, dass die im Carnot-Prozess entlang einer Isotherme reversibel zugeführte Wärmemenge proportional ist zur absoluten Temperatur, also Qrev/T temperaturunabhängig ist. Auch diese Form des Entropiebegriffs kann mit einer spontanen Ausbreitung der Moleküle über ein stetig zunehmendes Volumen in Verbindung gebracht werden. Während nach der mikroskopischen Vorstellung (Verteilung einzelner, im Prinzip identifizierbarer Moleküle) die Entropie der Logarithmus eines statistischen Gewichts ist, also eine dimensionslose Größe, hat nach Clausius ΔS= Qrev/T die Dimension Arbeit/absolute Temperatur. Um nun sowohl in der Dimension wie auch im Zahlenwert übereinstimmende Ergebnisse für die Entropie zu erhalten, wird, nach Planck, das lnW mit der Boltzmann-Konstante k multipliziert, so dass man die Entropie zu S= k·lnW erhält. Dies ist ein Absolutwert für die Entropie in einem bestimmten Zustand. Thermodynamisch kann mit ΔS=Qrev/T jedoch nur eine Entropiedifferenz gemessen werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
Earlier versionhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-10228dc.relation.isversionof
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordChemische Verschiebungdc.subject
KeywordClausiusdc.subject
KeywordJoule-Thomson-Effektdc.subject
KeywordKomplexiondc.subject
KeywordMakrozustanddc.subject
KeywordMaxwell-Boltzmann-Verteilungdc.subject
KeywordMikrozustanddc.subject
KeywordOsmosedc.subject
KeywordPlanckdc.subject
KeywordReversibler Vorgangdc.subject
KeywordStatistische Thermodynamikdc.subject
KeywordStatistisches Gewichtdc.subject
KeywordStirling-Näherungdc.subject
KeywordÜberströmversuchdc.subject
KeywordZustandsfunktiondc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 530 / Physicsdc.subject.ddc
LCSHBrownian motion processdc.subject.lcsh
LCSHClausius, R. (Rudolf) 1822-1888dc.subject.lcsh
LCSHEntropydc.subject.lcsh
LCSHThermodynamicsdc.subject.lcsh
TitleDie rätselhafte Größe E. Was kann man sich unter Entropie vorstellen?dc.title
Resource typeWissenschaftlicher Beitragdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-11950dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-12007-5dc.identifier.urn
GNDBoltzmann-Konstantedc.subject.gnd
GNDBrownsche Bewegungdc.subject.gnd
GNDEntropiedc.subject.gnd
GNDIsothermedc.subject.gnd
GNDThermodynamischer Zustanddc.subject.gnd
GNDStatistische Thermodynamikdc.subject.gnd
GNDWahrscheinlichkeitdc.subject.gnd
GNDZustandsgleichungdc.subject.gnd
GNDSchmelzenthalpiedc.subject.gnd
FacultyFakultät für Naturwissenschaftenuulm.affiliationGeneral
Institutionsonstigeuulm.affiliationSpecific
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record