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AuthorMüller, Patrickdc.contributor.author
Date of accession2019-02-08T09:36:58Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-02-08T09:36:58Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2019-02-08dc.date.issued
AbstractEinleitung: Die Mitralklappeninsuffizienz (MI) ist ein häufiges Krankheitsbild, welches mit einer hohen Mortalität und Morbidität einhergeht. Sie entsteht entweder durch einen strukturellen Schaden am Klappenapparat (degenerative MI) oder durch eine veränderte Geometrie und Strömungseigenschaften des linken Herzens aufgrund einer reduzierte linksventrikulären Pumpfunktion (funktionelle MI). Ist die MI konservativ nicht beherrschbar und besteht ein hohes Operationsrisiko steht mit der Mitraclip-Implantation eine neue und sehr sinnvolle Therapiealternative zur Verfügung. Hierbei werden die beiden Segel der Mitralklappe transluminal und kathetergestützt aneinander fixiert, so dass die Klappe nun zwei Öffnungen hat und die MI reduziert ist. Bisherige Publikationen zu diesem Thema haben meist ein Patientengut mit überwiegend funktioneller MI beschrieben; die Datenlage bei Patienten mit degenerativer MI war weniger eindeutig. Fragestellung: In dieser Arbeit werden die Ergebnisse der Mitraclip-Implantation bei funktioneller mit denen bei degenerativer MI verglichen. Material und Methoden: Anhand von jeweils 105 konsekutiven Patienten werden die Ergebnisse der Mitraclip-Implantation bei funktioneller mit denen bei degenerativer MI verglichen. Nach 30 Tagen erfolgte eine Nachbeobachtung. Es werden erstmals die Kriterien des Mitral Valve Academic Research Consortiums herangezogen. Ergebnisse: Bei 95,2% der Patienten mit funktioneller MI und 96,2% der Patienten mit degenerativer MI gelang die Reduktion auf einen MI-Grad ≤ 2+. Bei Patienten mit degenerativer MI konnte sowohl eine größere Reduktion des MI- Grades nach der Intervention (2,0 ± 0,7 vs. 2,3 ± 0,6, p = 0,001) als auch eine größere Reduktion der New-York-Heart-Association-Klasse nach 30 Tagen (1,7 ± 1,1 vs. 2,2 ± 1,2, p = 0,002) erreicht werden. Die Zahl der implantierten Clips (1,4 ± 0,6 bei funktionaler vs. 1,3 ± 0,5 bei degenerativer MI, p = 0,14) und die Zeit bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus unterschieden sich nicht (7,1± 4,3 vs. 8,6 ± 10,0 Tage, p = 0,15). Es traten trotz multimorbidem Patientengut insgesamt wenig Komplikationen auf, am häufigsten waren kleinere vaskuläre Komplikationen (10,4% für funktionelle vs. 18,1% für degenerative MI, p = 0,28). In den 30 Tagen nach der Intervention verstarben vier Patienten mit degenerativer MI, davon zwei an kardialer Ursache und drei Patienten mit funktioneller MI an kardialer Genese. Schlussfolgerung: Im Vergleich zu anderen Publikationen zeigten sich im hier vorgestellten Patientenkollektiv bessere Resultate bei der degenerativen MI. Dies ist vermutlich auf den Ausschluss der Lernkurve und die relativ große Erfahrung des hier vorgestellten Zentrums mit Patienten mit degenerativer MI zurückzuführen. Anhand der hier vorgelegten Ergebnisse ist die interventionelle Therapie der hochgradigen Mitralklappeninsuffizienz mittels Mitraclip sowohl bei degenerativer als auch bei funktioneller Ätiologie eine effektive und sichere Methode.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordMitraClipdc.subject
KeywordMitralklappeninsuffizienzdc.subject
KeywordFunktionelle Mitralklappeninsuffizienzdc.subject
KeywordMVARCdc.subject
KeywordPrimäre Mitralklappeninsuffizienzdc.subject
KeywordSekundäre Mitralklappeninsuffizienzdc.subject
KeywordDegenerative Mitralklappeninsuffizienzdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMitral valve insufficiencydc.subject.mesh
TitleVergleich der perkutanen Mitralklappenreparatur mittels MitraClip bei degenerativer und funktioneller Mitralklappeninsuffizienzdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2019-01-10dcterms.dateAccepted
RefereeSeeger, Juliadc.contributor.referee
RefereeKratzer, Wolfgangdc.contributor.referee
RefereeWaller, Christianedc.contributor.referee
RefereeSkrabal, Christiandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-11856dc.identifier.doi
PPN1655084658dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-11913-6dc.identifier.urn
GNDMitralinsuffizienzdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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