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AuthorBornemann, Rebeccadc.contributor.author
Date of accession2019-02-01T13:42:13Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-02-01T13:42:13Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2019-02-01dc.date.issued
AbstractDie Verhältnisse in utero können zu kurz- und langfristigen gesundheitlichen Konsequenzen beim Kind führen. Eine erhöhte Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und der erhöhte, präkonzeptionelle Body-mass-index (BMI) gelten als unabhängige Risikofaktoren für Adipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen für den Nachkommen. Unabhängig davon stehen die Inflammationsparameter C-reaktives Protein (CRP), Leptin und Adiponektin in Zusammenhang mit der Entstehung von diesen Erkrankungen. Diese Arbeit untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und den Entzündungsparametern im Nabelschnurblut besteht und soll dadurch einen möglichen Zwischenschritt bei der Entstehung von chronischen Erkrankungen im späteren Leben des Nachkommens aufdecken. Methoden: Die Datenerhebung im Rahmen der Ulmer SPATZ Gesundheitsstudie fand vom 16.04.2012 bis 06.05.2013 in der Universitätsfrauenklinik Ulm statt. Die Studienpopulation ist eine Subpopulation der Ulmer SPATZ Gesundheitsstudie mit insgesamt 428 Mutter-Kind-Paaren. Durch den Mutterpass wurden Daten zur Gewichtsentwicklung während der Schwangerschaft erfasst. Die Gewichtszunahme wurde je Trimester sowie über die gesamte Schwangerschaft stetig als auch kategorisiert betrachtet und zusätzlich unabhängig für den präkonzeptionellen BMI berechnet. Weiter wurde eine Einteilung nach Richtlinien des Institute of Medicine (IOM) in inadäquate, normale und exzessive Gewichtszunahme der gesamten Schwangerschaft in Abhängigkeit des präkonzeptionellen BMIs durchgeführt. Postpartal wurde aus der Nabelschnur des Neugeborenen Blutproben gewonnen, welche hinsichtlich unserer Zielgrößen, der Adiponektin-, CRP- und Leptinkonzentration, untersucht wurden. Unter Berücksichtigung potenzieller Störgrößen und Kovariablen ergaben die Auswertungen folgende Ergebnisse: Fast die Hälfte der Mutter-Kind-Paare erfahren eine exzessive Gewichtszunahme während der Schwangerschaft nach Einteilung der IOM-Richtlinien. Ein Zusammenhang zwischen der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und dem CRP lässt sich nach Adjustierung für Störfaktoren nicht mehr nachweisen. Es zeigen sich signifikante Assoziationen zwischen der gesamten Gewichtszunahme und den Leptinkonzentrationen - auch nach Adjustierung für mögliche Störfaktoren. Bei Kategorisierung und Einbeziehung des präkonzeptionellen BMIs erkennt man insbesondere, dass eine geringe Gewichtszunahme im dritten Trimenon im Schnitt mit deutlich niedrigeren Leptinspiegeln im Nabelschnurblut verbunden ist. Die stetige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und die Adiponektinkonzentration im Nabelschnurblut im bi- und multivariaten Modell ergeben mit und ohne Adjustierung eine signifikante Korrelation für den Zeitraum des zweiten Trimenons. Schlussfolgerung: Insgesamt scheint eine adäquate Gewichtszunahme mit regelrechten Spiegeln von Leptin und Adiponektin im Nabelschnurblut einherzugehen. Eine exzessive Zunahme, v.a. im dritten Trimenon, geht mit erhöhten Werten des proinflammatorischen Leptins einher. Eine inadäquate, erniedrigte Zunahme, v.a. im zweiten Trimenon, geht mit erniedrigten Werten des antiinflammatorischen Hormons Adiponektin einher. Hinblicklich eines präventiven Ansatzes ist folglich darauf zu achten eine adäquate Gewichtszunahme insgesamt, sowie in allen Trimestern getrennt, zu erreichen um eine gute Konstellation der Inflammationsmarker für das Neugeborene zu schaffen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordAdiponektindc.subject
KeywordInflammationdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPregnancydc.subject.mesh
MeSHPregnancy complicationsdc.subject.mesh
MeSHInflammationdc.subject.mesh
MeSHInfant, Newborndc.subject.mesh
MeSHLeptindc.subject.mesh
TitleZusammenhang der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft mit dem Inflammationsprofil des Neugeborenen : Ergebnisse einer Geburtskohortenstudiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-10-25dcterms.dateAccepted
RefereeRothenbacher, Dietrichdc.contributor.referee
RefereeKoenig, Wolfgangdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-11769dc.identifier.doi
PPN1654715131dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-11826-0dc.identifier.urn
GNDSchwangerschaftdc.subject.gnd
GNDGewichtszunahmedc.subject.gnd
GNDNeugeborenesdc.subject.gnd
GNDEntzündungdc.subject.gnd
GNDLeptinedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Epidemiologie und Medizinische Biometrieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Is Supplemented Byhttp://dx.doi.org/10.1038/srep41847uulm.relation.isSupplementedBy
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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