Show simple item record

AuthorLange, Kittydc.contributor.author
Date of accession2019-02-01T11:06:35Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-02-01T11:06:35Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2019-02-01dc.date.issued
AbstractMit einer Prävalenz von ca. 30 Millionen Menschen weltweit zählt die Alzheimer Demenz (AD) zu den bedeutendsten Erkrankungen des höheren Lebensalters in Zeiten des demografischen Wandels der industrialisierten Länder. Damit besteht bis heute trotz intensiver Forschung ein vergleichsweise dringliches Anliegen, möglichst simple Biomarker oder biochemische Testverfahren für die Frühdiagnostik, akkurate Differentialdiagnostik und Unterscheidung von physiologischen Alterungsprozessen sowie Prognoseabschätzung der AD zu identifizieren. Clusterin (Clu) ist ein multifunktionelles Apolipoprotein (ApoJ) und Chaperon, dessen Verknüpfung mit der AD-Pathologie sowohl auf Protein- als auch auf Gen-Ebene im Verlauf der letzten 20 Jahre bereits intensiv beleuchtet wurde. Verschiedene Genomweite Assoziationsstudien (GWAS, engl.) beschrieben eine Verknüpfung von Clu mit der AD-Pathologie. In dieser Arbeit wurden die Konzentrationen von Clu in Cerebrospinal fluid (CSF) und Serum bei n=45 AD-Patienten im Vergleich zu n=45 Kontrollpatienten (Non-AD) unter-sucht, um die Relevanz von Clu als diagnostischer oder prädiktiver Biomarker näher einzuordnen. Dies stellte in Zusammenhang mit der Suche nach Biomarkern für die AD-Diagnostik ein Hauptziel der Arbeit dar. Mittels Westernblot konnte Clu in CSF und Serum unverdünnt detektiert werden; im ELISA zeigten sich mit p = 0,024 signifikant erhöhte CSF-Clu-Level bei AD-Patienten. Eine Übereinstimmung mit den Ergebnissen von zwei weiteren Arbeitsgruppen war gegeben, welche ebenfalls signifikant erhöhte CSF-Clu-Level bei AD messen konnten. Diese stehen in Kontrast zu Ergebnissen für CSF-Clu ohne Signifikanz bei AD in anderen Studien und resultieren in kontroversen Diskussionen zur Beteiligung von Clu an der AD-Pathologie. Anknüpfend zeigte sich in dieser Arbeit keine ausreichende Spezifität von CSF-Clu für die klinische Routine der AD-Diagnostik. Die Funktion und Relevanz von Clu in Zusam-menhang mit der AD-Pathologie und hinsichtlich der Verwendung als diagnostischer Biomarker birgt zusammenfassend weiterhin ein hohes Potential, muss jedoch in weiterführenden Untersuchungen beleuchtet werden. Kritisch betrachtet werden sollten diesbezüglich bei größeren Kohorten insbesondere Veränderungen auf Genom-Ebene im Sinne von Single-Nucleotide-Polymorphisms (SNPs), Epigenetik sowie spezifische Protein-Muster (AD-Pattern, engl.) einschließlich Clu für die sichere (Früh-) Diagnostik und Abgrenzung der AD zu anderen Demenzformen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordSingle-Nucleotide-Polymorphismdc.subject
KeywordLate-Onset Alzheimer Dementiadc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAlzheimer disease; Diagnosisdc.subject.mesh
MeSHPolymorphism, Single nucleotidedc.subject.mesh
MeSHDementiadc.subject.mesh
MeSHClusterindc.subject.mesh
MeSHBiomarkers; Cerebrospinal fluiddc.subject.mesh
TitleUntersuchung der Relevanz von Clusterin im Liquor von Alzheimer-Patienten hinsichtlich der Verwendung als diagnostischer Biomarkerdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-12-14dcterms.dateAccepted
RefereeArnim, Christine vondc.contributor.referee
RefereeKochanek, Stefandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-11761dc.identifier.doi
PPN1654719668dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-11818-6dc.identifier.urn
GNDLiquor cerebrospinalisdc.subject.gnd
GNDAlzheimerkrankheitdc.subject.gnd
GNDDemenzdc.subject.gnd
GNDClusterinedc.subject.gnd
GNDBiomarkerdc.subject.gnd
GNDSNPdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Neurologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Abteilung für Gentherapieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record