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AuthorMöller, Anna Liviadc.contributor.author
Date of accession2019-01-18T13:28:36Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2019-01-18T13:28:36Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2019-01-18dc.date.issued
AbstractViele aktuelle Studien befassen sich mit den molekularen Mechanismen der Reprogrammierung von ausdifferenzierten Zellen hin zu induzierten pluripotenten Stammzellen. Eomes spielt während der embryonalen Differenzierung eine unverzichtbare Rolle insbesondere während der Ausbildung des Primitivstreifens und der folgenden Differenzierung des Meso- und Endoderms. Ein Primitivstreifenähnliches Stadium wurde auch bereits während der Reprogrammierung beschrieben. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob Eomes somit nicht nur für die Differenzierung sondern ebenso für die Reprogrammierung eine Schlüsselfunktion darstellt und somit ein solches Primitivstreifenähnliches Stadium wirklich existiert. Zur Klärung dieser Frage wurde eine durch Tamoxifen induzierbare Eomes-Knockout Zelllinie verwendet. Die Eomes-Expression kann hier anhand eines korrelierenden GFP Signals verfolgt werden. Eomes wurde zu verschiedenen Zeitpunkten der lentiviralen Dreifaktor-Reprogrammierung ausgeknockt um die Effekte eines Eomes-Verlustes auf das Reprogrammierungsergebnis zu prüfen. Der Nachweis von Eomes während der Reprogrammierung konnte mit diesem System nicht erbracht werden. Ein Eomes-GFP-Signal war weder unter dem Fluoreszenzmikroskop noch in der FACS-Analyse (fluorescence activated cell sorting) nachweisbar. Die Reprogrammierung einer für Eomes Wildtyp-Zellinie zeigte in der qPCR auf mRNA Ebene einen Eomes-Peak an Tag 12 der Reprogrammierung sowie einen weiteren Anstieg ab Tag 16 der Reprogrammierung, der morphologisch mit bereits ausdifferenzierenden Zellen an den schon entstandenen induzierten pluripotenten Stammzellkolonien korreliert. Die folgenden Knockoutexperimente ergaben, dass eine Reprogrammierung ohne Eomes ohne Einschränkungen möglich ist. Hierbei spielte es keine Rolle, ob Eomes von Beginn an, zum erwarteten Wirkungszeitpunkt während der MET oder zu einem späten Reprogrammierungszeitpunkt ausgeknockt wurde. Alle drei Gruppen bildeten induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs), die sowohl auf morphologischer, als auch auf molekulargenetischer Ebene keine Unterschiede zu den nicht mit Tamoxifen behandelten Kontrollen aufwiesen. Damit ermöglicht diese Arbeit zwei Aussagen: 1) Die Expressionslevels von Eomes während der Reprogrammierung sind insgesamt sehr niedrig. Während der Reprogrammierung ist Eomes in Wildtyp Maus embryonalen Fibroblasten zumindest auf dem RNA Level in geringem Ausmaß nachweisbar. 2) Im Gegensatz zur Differenzierung ist Eomes während der Reprogrammierung nicht erforderlich. Ein funktionelles primitivstreifenähnliches mesendodermales Stadium auf Proteinebene während der Reprogrammierung ist somit fraglich.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordEomesdc.subject
KeywordReprogrammierungdc.subject
KeywordiPS Zellendc.subject
KeywordInduzierte Pluripotenzdc.subject
KeywordReverse Embryogenesedc.subject
KeywordEomesodermindc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCellular reprogramming; Geneticsdc.subject.mesh
MeSHInduced pluripotent stem cellsdc.subject.mesh
MeSHEmbryonic development; Geneticsdc.subject.mesh
TitleDie Rolle von Eomes in der Reprogrammierung von murinen Fibroblastendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-07-13dcterms.dateAccepted
RefereeKleger, Alexanderdc.contributor.referee
RefereeLiebau, Stefandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-11358dc.identifier.doi
PPN1654715816dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-11415-6dc.identifier.urn
GNDInduzierte pluripotente Stammzelledc.subject.gnd
GNDEmbryonalentwicklungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category


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