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AuthorTeetz, Alexanderdc.contributor.author
Date of accession2018-12-17T16:46:40Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-12-17T16:46:40Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2018-12-17dc.date.issued
AbstractDie Orbita ist eine knöcherne Struktur in einem komplexen Umfeld des Mittelgesichts. Bei Frakturen an den fragilen Wänden sind diese wieder adäquat mit Hilfe von Implantaten zu rekonstruieren. Als Standard wird die Computertomographie prä- und postoperativ im Rahmen der Diagnostik und Nachkontrolle einer Orbitafraktur eingesetzt. Es wird empfohlen, die postoperative Bildgebung so schnell wie möglich, jedoch am besten noch intra-operativ durchzuführen, um möglicherweise eine Fehlpositionierung von Orbitaimplantaten frühzeitig zu erkennen und unmittelbar eine Korrektur zu ermöglichen. Hierzu können sogenannte mobile 3-dimensionale Röntgengeräte (3-D-C-Bogen) eingesetzt werden Durch einen Vergleich zwischen postoperativer Computertomographie (CT) und intraoperativer 3-D-C-Bogen-Bildgebung sollte die Hypothese untermauert werden, dass die intraoperative Bildgebung mittels 3-D-C-Bogen für die Beurteilung des Rekonstruktionsergebnisses nach der Obitarekonstruktion ausreichend ist und auf eine postoperative CT-Bildgebung im Sinne der Strahlenhygiene verzichtet werden kann. Weiterhin sollten aus der Analyse der Kontrollgruppe sowie dem Vergleich zwischen den Orbitavolumina der gesunden und rekonstruierten Seite Rückschlüsse auf die Rekonstruktionsqualität im Sinne der Rekonstruktionsgenauigkeit in der Art abgeleitet werden, ob in der Studiengruppe die Volumina der rekonstruierten Seiten sich im Toleranzbereich der gesunden Seiten der Kontrollgruppe befanden. In die Studie wurden retrospektiv 20 Patienten eingeschlossen, welche in der Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm aufgrund einer unilateralen Orbitawandfraktur im Zeitraum von 2008 bis 2009 operiert wurden und im Rahmen ihrer Frakturversorgung eine präoperative CT-Bildgebung, eine intraoperative 3-D-C-Bogen-Bildgebung sowie eine postoperative CT-Bildgebung erhalten hatten. Zur Absicherung der Ergebnisse wurden die Orbitavolumina einer Kontrollgruppe über 10 Patienten (5 weiblich und 5 männlich) ohne Orbitafrakturen bestimmt, die aufgrund einer anderen Erkrankung als einer Mittelgesichtsfraktur eine computertomographische Untersuchung am Bundeswehrkrankenhaus Ulm erhalten hatten. Die Orbitavolumina wurden mit Hilfe der Software iPlan® CMF 3.0 der Firma BrainLAB AG (Feldkirchen, Deutschland) bestimmt. Zur statistischen Auswertung dienten der t-Test und das Box-Plot-Diagramm. Mit Hilfe des t-Tests konnten keine signifikanten Unterschiede beim Vergleich der intraoperativ mit dem 3-D-C-Bogen und der postoperativ mit dem Computertomographen bestimmten Orbitavolumina festgestellt werden. Daraus konnte geschlossen werden, dass die intraoperative Bildgebung mit dem 3-D-C-Bogen gleichwertig zu der postoperativen Bildgebung mit dem Computertomographen ist. Die Differenzen der Orbitavolumina aus rekonstruierter und gesunder Seite der Studiengruppe lagen im Toleranzbereich der Differenzen der Orbitavolumina aus linker und rechter Seite der Kontrollgruppe. Es konnte damit nachgewiesen werden, dass die Rekonstruktionsgenauigkeit der frakturierten Orbitae für die betrachtete Studiengruppe gegeben war. Diese Arbeit hatte zum Ergebnis, dass bei der operativen Rekonstruktion von Orbitafrakturen die intraoperative Bildgebung mit dem 3-D-C-Bogen für die Bewertung der Positionierung des Implantats und für die Beurteilung der rekonstruierten Orbita sehr gut geeignet ist. Eine Fehlpositionierung des Implantats kann unmittelbar korrigiert werden. Im Sinne der Reduktion der Strahlenbelastung des Patienten kann daher auf die postoperative Bildgebung mit dem Computertomographen verzichtet werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHOrbital fractures; Diagnostic imagingdc.subject.mesh
MeSHOrbit; Diagnostic imagingdc.subject.mesh
MeSHOrbital fractures; Surgerydc.subject.mesh
MeSHOrbit; Surgerydc.subject.mesh
MeSHOrbital implantsdc.subject.mesh
TitleIntraoperative 3-D-Bildgebung im Rahmen der Versorgung von Orbitawandfrakturen : vergleichende Volumenanalyse der Orbita prä-, intra- und postoperativ basierend auf computertomographischen Aufnahmendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-10-25dcterms.dateAccepted
RefereeWilde, Frankdc.contributor.referee
RefereeHoffmann, Thomasdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-10894dc.identifier.doi
PPN1653344334dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-10951-2dc.identifier.urn
GNDAugenhöhledc.subject.gnd
GNDImplantatdc.subject.gnd
GNDMittelgesichtsbruchdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionBundeswehrkrankenhaus Ulm (BWK)uulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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