Virtuelle Währungen – Das Zahlungsmittel der Zukunft? Vergleich zwischen der rechtlichen Regulierung ausgewählter Staaten

Loading...
Thumbnail Image

Date

2019-04-02

Authors

Schmid, Felix

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Published in

Abstract

„The man with a new idea is a crank until the idea succeeds.” Mark Twain (1835-1910) Satoshi Nakomoto war solch ein Mann mit einer neuen Idee. Ob diese das Potenzial hat, in der Zukunft erfolgreich zu sein, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Satoshi Nakomoto gilt als Erfinder der Kryptowährung Bitcoin. Am dritten Januar 2009 begann mit der Generierung des ersten Blocks der Blockchain die praktische Umsetzung der Kryptowährung Bitcoin mit dem Ziel, eine Währung zu schaffen, die virtuell erzeugt und gehandelt wird, ganz ohne die Hilfe einer zentralen Instanz. Dies soll mit Hilfe der sogenannten Blockchain- bzw. Distributed-Ledger-Technologie gelingen. Neben Bitcoin wurden in den letzten Jahren viele weitere innovative Kryptowährungen entwickelt. Parallel zu den neuen Entwicklungen wurden auch immer mehr mögliche Schwachstellen der Kryptowährungen offengelegt. Dennoch stieg die Marktkapitalisie-rung in den letzten Jahren stetig an, sodass virtuelle Währungen weiter an Bedeutung und Bekanntheit gewinnen. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob virtuelle Währungen das Potenzial haben, das Zahlungsmittel der Zukunft zu werden und inwiefern es einer Regulierung bedarf. Der erste Teil der Arbeit widmet sich ausschließlich der ursprünglich einzigen Kryptowährung Bitcoin und erläutert deren Funktionsweise. Anschließend geraten auch die alterna-tiven Kryptowährungen, die sogenannten Altcoins, in den Fokus. Mittlerweile gibt es an die Tausend verschiedene virtuelle Währungen. In dieser Arbeit wird neben Bitcoin jedoch nur noch auf die Währungen Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple näher eingegangen. Ethereum und Ripple werden im Besonderen erwähnt, da sie sich durch ihre Anwendungsmöglichkeiten grundlegend von Bitcoin unterscheiden und dabei nach Bitcoin die höchste Marktkapitalisierung aufweisen. Virtuelle Währungen weisen große Unterschiede zu den herkömmlichen Währungen auf. Ökonomen sprechen jedoch nur dann von einer Währung, wenn die drei Geldfunktionen erfüllt sind, deshalb wird im weiteren Verlauf untersucht, inwiefern die Zahlungsmittelfunktion, Wertaufbewahrungsfunktion und Recheneinheitsfunktion von virtuellen Währungen erfüllt wird. Da virtuelle Währungen ein sehr junges und neues Themengebiet sind, existiert derzeit noch keine einheitliche Herangehensweise für die Regulierung. Aufgrund der extrem schnell voranschreitenden Entwicklung im Bereich der Kryptowährungen gibt es aktuell weder einen umfassenden Verbraucherschutz, noch Maßnahmen zur Verhinderung von kriminellen Aktivitäten. Diese Risiken werden aufgezeigt. Einige Staaten haben bereits Maßnahmen zur Regulierung getroffen, sodass die Arbeit mit dem Aufzeigen bereits getroffener Regulierungsmaßnahmen in der EU und in den USA abgeschlossen wird.

Description

Faculties

Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften

Citation

DFG Project uulm

EU Project THU

Other projects THU

License

CC BY-NC-ND 4.0 International

Is version of

Has version

Supplement to

Supplemented by

Has erratum

Erratum to

Has Part

Part of

DOI external

DOI external

Institutions

Periodical

Degree Program

DFG Project THU

item.page.thu.projectEU

item.page.thu.projectOther

Series

Conference Name

Conference Place