Körperliche Anstrengung bei einer konventionellen Reanimation im Vergleich zu einer Reanimation mit Unterstützung durch eine mechanische Kompressionshilfe Animax mono; Fa. AAT Alber Antriebstechnik GmbH, Stuttgart, Deutschland

dc.contributor.authorPeifer, Johannes
dc.contributor.refereeMuth, Claus-Martin
dc.contributor.refereeSchönfeldt-Lecuona, Carlos
dc.date.accessioned2026-01-20T09:18:07Z
dc.date.available2026-01-20T09:18:07Z
dc.date.created2022
dc.date.issued2026-01-20
dc.description.abstractIn der vorliegenden Untersuchung wurde ein Gerät zur Thoraxkompression (sog. „Animax®“) mit der konventionellen Herzdruckmassage verglichen. Das Probandenkollektiv bestand aus zehn Studierenden, die im Rahmen der Tätigkeit als Tutor im Notfallpraktikum der Universität Ulm umfassende Kenntnisse im Basic Life Support erworben hatten. Die Untersuchung fand unter sportmedizinischer Leistungskontrolle statt und neben Parametern der Effizienz der Herzdruckmassage (Druckfrequenz, -tiefe und -entlastung) wurde leistungsphysiologische Variablen erhoben. Im Ergebnis erhöht die Reanimationshilfe Animax die Wahrscheinlichkeit die geforderte Drucktiefe und Frequenz im Rahmen einer Reanimation zu erreichen. Hierbei ist die Erreichung der Kompressionsziele unabhängiger von den physischen Voraussetzungen der reanimierenden Person, als unter konventioneller Herdruckmassage. Aus den leistungsphysiologischen Daten wurde der Schluss gezogen, dass unter Animax-Reanimation verstärkt kleine Muskelgruppen von Schulter und Oberarm genutzt werden, was in der Summe eine ausgeprägtere Erschöpfung bedingt. Der Energieverbrauch hingegen unterscheidet sich kaum zu dem einer konventionell durchgeführten Reanimation. Besonders Personen mit einem Körpergewicht < 70 kg und/oder kleinere Personen könnten von dem Device profitieren. Zusammenfassend stellt der Animax eine Alternative zur konventionellen Reanimation gerade für kleinere Personen oder bei lang andauernden Reanimationen ohne Verfügbarkeit von elektrischem Strom für voll-automatisierte Geräte dar. Einschränkend muss gesagt werden, dass auch bei diesem Gerät eine Erschöpfung der reanimierenden Person eintritt und ein regelmäßiger Wechsel erforderlich bleibt.
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.18725/OPARU-59017
dc.identifier.ppn1950192229
dc.identifier.urlhttps://oparu.uni-ulm.de/handle/123456789/59092
dc.identifier.urnhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-59092-6
dc.language.isode
dc.publisherUniversität Ulm
dc.rightsCC BY 4.0 International
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subjectReanimationsdevice
dc.subjectAnstrengung bei Reanimation
dc.subject.ddcDDC 610 / Medicine & health
dc.subject.gndHerzstillstand
dc.subject.gndWiederbelebung
dc.subject.meshCardiopulmonary resuscitation; Instrumentation
dc.subject.meshHeart arrest; Therapy
dc.titleKörperliche Anstrengung bei einer konventionellen Reanimation im Vergleich zu einer Reanimation mit Unterstützung durch eine mechanische Kompressionshilfe Animax mono; Fa. AAT Alber Antriebstechnik GmbH, Stuttgart, Deutschland
dc.typeDissertation
dcterms.dateAccepted2025-11-13
uulm.affiliationGeneralMedizinische Fakultät
uulm.affiliationSpecificUKU. Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
uulm.affiliationSpecificUKU. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III
uulm.bibliographieuulmDe
uulm.categoryPublikationen
uulm.thesisGrantorMedizinische Fakultät
uulm.typeDCMIText
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